Zuletzt aktualisiert am Dezember 30, 2021 von Roman

15 Wege um eine Community für Deinen Online Kurs aufzubauen

Ein Gemeinschaftsgefühl ist für jeden Online Kurs sehr wichtig, auch wenn er ausschließlich online unterrichtet wird.

Welche Möglichkeiten gibt es, um in deinem Online-Kurs eine Community aufzubauen? Alles, was deine Teilnehmer/innen einbezieht und sie zum Mitmachen bewegt, kann von Vorteil sein. Du kannst erfolgreiche Teilnehmer/innen vorstellen, Herausforderungen stellen, Gastredner/innen einladen und vieles mehr, worauf wir weiter unten in diesem Artikel eingehen werden.

Nur weil dein Kurs online ist, heißt das nicht, dass du keine Community aufbauen musst. Heutzutage wird von Online-Kursen fast erwartet, dass sie eine gewisse Form von Gemeinschaft haben. Tatsächlich gibt es viele Online-Kursplattformen, die alle Funktionen bieten, die du brauchst, um eine florierende Online-Community aufzubauen.

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Manche Lehrkräfte vernachlässigen den Community-Aspekt ihrer Kurse, weil sie ihre Teilnehmer/innen nicht regelmäßig sehen und mit ihnen interagieren. Aber eine Community kann ein wichtiger Bestandteil eines erfolgreichen Online-Kurses sein. Die Teilnehmer/innen brauchen die Unterstützung und Motivation, die eine Community bieten kann.

In diesem Artikel erkläre ich, warum es wichtig ist, eine Community für deinen Online-Kurs einzurichten, und gebe dir einige Anregungen, wie du deine Online Kurs Community aufbauen und erweitern kannst.

Warum ist die Gemeinschaft wichtig für das Lernen?

Wenn du an jemanden denkst, der einen Online-Kurs belegt, stellst du dir wahrscheinlich jemanden vor, der zu Hause auf seiner Couch oder in einem Café mit seinem Laptop sitzt.

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Wichtig: Bei diesem Film handelt es sich nicht um eine Weiterbildung wie du sie bisher kennst. Sehe es als eine Art Vlog mit den besten Tipps zu diesem Thema.

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Online-Lernen kann für viele Teilnehmer/innen eine einsame Erfahrung sein. Du sitzt allein mit deinem Computer und Kopfhörern und arbeitest dich durch den Lernstoff. Du hast keine Ahnung, welche Erfahrungen deine Mitschüler/innen mit dem Kurs machen oder welche Probleme sie haben. Du hast keine Rückmeldung darüber, wie du vorankommst.

Ein Community-Gefühl in einem Online-Kurs ist nicht nur eine nette Zusatzfunktion, die man einbauen kann. Du solltest es als etwas betrachten, das eine wesentliche Rolle für die Lernerfahrung deiner Teilnehmer/innen und ihren Gesamterfolg spielt.

Wenn du eine Beziehung zu deinen Kursteilnehmern aufbaust, fühlen sie sich wohler, wenn es darum geht, Fragen zu stellen, ihre Meinung zu äußern oder zu sagen, was sie denken. Studien haben gezeigt, dass die Wahrscheinlichkeit größer ist, dass sie mit dem Kurs insgesamt erfolgreicher sind (Quelle), und eine Gemeinschaft erhöht auch die Zufriedenheit der Teilnehmer/innen.

Wir wissen also, dass das Gefühl, Teil einer Community zu sein, ein wichtiger Teil des Lernprozesses ist. Aber wie können wir das auf Online-Kurse anwenden?

Online-Lernen hat seine Vorteile, stellt uns aber auch vor einige besondere Herausforderungen. Eine davon ist der Versuch, eine Gruppe zu schaffen, zu der sich deine Teilnehmer/innen zugehörig fühlen. Aber die Teilnehmer/innen müssen nicht auf eine starke Community verzichten, nur weil sie sich für das Online-Lernen entscheiden.

Hier sind einige Möglichkeiten, wie du in deinen Online-Kursen ein starkes Gemeinschaftsgefühl schaffen und fördern kannst.

Idee

Biete unterstützende Community-Gruppen an

Soziales Lernen kann wirklich helfen, Lernende zu motivieren und den Lernprozess aufzupeppen. Sie können ein großer Vorteil sein, wenn du sie richtig einsetzt.

Auf diese Weise bekommen die Teilnehmer/innen einen Fuß in die Tür und es ist wahrscheinlich, dass sie sich weiterhin an Diskussionen beteiligen und von der Online Kurs Community angesprochen werden.

Am Anfang musst du vielleicht selbst Unterhaltungen anstoßen, an denen die Teilnehmer/innen interessiert sind, aber dann wirst du sehen, dass viele von ihnen bereit sind, sich zu beteiligen und sogar ihre eigenen Diskussionen zu starten.

Ziehe in Erwägung, Facebook zu nutzen, um das Engagement noch weiter zu steigern. Du kannst eine private Gruppe erstellen, in der sich die Teilnehmer/innen auf einer Plattform austauschen können, mit der sie wahrscheinlich schon vertraut sind. Außerdem bietet Facebook hilfreiche Benachrichtigungen, wenn es Antworten auf ihre Kommentare gibt. Manche Teilnehmer/innen denken vielleicht nicht daran, dein Diskussionsforum zu besuchen, aber sie sind wahrscheinlich schon mehrmals am Tag auf Facebook und anderen sozialen Medien.

Wenn du Facebook nicht nutzen willst, kannst du auch ein Forum auf deiner Website verwenden.

Gute Online Kurs Plattformen bzw. Online Coaching Plattformen, wie bspw. Memberspot* bieten auch eigene Community Features an.

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Ein solches Community-Feature, das den Mitgliedern zum Austausch dient und dem Coach die Möglichkeit zur Moderation gibt ist eine tolle Sache, weil man dadurch unabhängig von Facebook wird.

Denn Facebook hat einige Nachteile. Erstens, es sorgt für Ablenkung. Zweitens, die Mitglieder bekommen Werbung anderer Coaches ausgespielt. Drittens, Facebook ist ein amerikanisches Unternehmen und Datensicherheit ist ein fragliches Thema. Und viertens, sind die Menschen gezwungen, einen Facebook-Account zu besitzen, um am Online Kurs teilnehmen zu können.

Und das hat bzw. will eben nicht jeder.

Hier kannst Du Dir meine ausführlichen Memberspot Erfahrungen im Detail ansehen.

Interagiere regelmäßig mit deinen Mitgliedern

Als Lehrkraft solltest du in der Kursgemeinschaft präsent sein.

In einem traditionellen Klassenzimmer kann ein/e Ausbilder/in mit den Schüler/innen interagieren und mit allen Mitgliedern gleichzeitig ein Gemeinschaftsgefühl aufbauen. Er kann offen über den Kurs sprechen und Fragen beantworten, aber auch einfach nur zwanglos chatten, um eine Verbindung zu seinen Lernenden aufzubauen. Das Gleiche gilt für Online-Kurse.

Es gibt keinen Grund, warum du deinen Teilnehmer/innen nicht dieselbe Art von Community-Erlebnis bieten kannst, das sie auch in einem persönlichen Kurs erleben würden.

Ein wichtiger Teil des Aufbaus deiner Online-Community ist es, zu Beginn klare Erwartungen zu formulieren. Teile den Lernenden mit, zu welchen Zeiten du online sein wirst, um zu chatten, wenn dein Kurs einen Chatroom hat. Lass sie wissen, wie lange sie mit einer Antwort auf eine E-Mail rechnen können oder wie sehr du dich am Diskussionsforum des Kurses beteiligst.

Das kann von der Art des Kurses abhängen, den du unterrichtest. Manchmal möchtest du vielleicht nur ein paar Stunden pro Woche für die Beantwortung von Fragen zur Verfügung stellen, während es in anderen Kursen sinnvoll sein kann, ein wenig Unterstützung zu leisten und täglich Fragen zu beantworten.

Kommuniziere mit verschiedenen Formaten

Diskussionsforen und E-Mails sind die üblichen Kommunikationsmittel, die Lehrende nutzen, um mit ihren Teilnehmenden in Kontakt zu bleiben. Aber scheue dich nicht, auch andere Wege zu gehen.

Nutze Instant Messaging und Chatrooms, Ankündigungen auf der Homepage, Textnachrichten und eingebettete Audio- und Videodateien, um mit deinen Teilnehmenden zu kommunizieren.

Screencast-Videos kommen bei den Lernenden gut an, vor allem wenn du sie Schritt für Schritt durch einen Prozess führen musst. Sie sind außerdem recht kostengünstig und einfach zu erstellen.

Du könntest sogar einen Podcast für deine Kursteilnehmer/innen einrichten, um einen informelleren Kanal für Diskussionen zu schaffen, zusätzlich zu den eigentlichen Unterrichtsmaterialien.

Es ist eine gute Idee, eine Willkommens-E-Mail-Serie für die ersten Wochen nach Kursbeginn zu erstellen. So fühlen sich die Kursteilnehmer/innen unterstützt und können sich mit den Ressourcen vertraut machen, die ihnen jetzt zur Verfügung stehen.

Die meisten guten Online kurs Plattformen wie Memberspot* oder Coachy und natürlich entsprchende E-Mail-Marketing Tools haben eine Option für solche Automatisierungen oder Drip-Sequenzen.

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Dabei schau ich mir die wichtigsten Tools an.

Im Detail kannst Du Dir dann hier meine ActiveCampaign Erfahrungen,GetResponse Erfahrungen, Sendinblue Erfahrungen, Klick-Tipp Erfahrungen oder Quentn Erfahrungen im Detail ansehen.

Einbindung der Lernenden

Eine Online-Community kann nicht nur eine einseitige Sache sein, bei der du die einzige Person bist, die etwas postet. Um eine echte Gemeinschaft zu schaffen, musst du auch die teilnehmenden Lernenden mit einbeziehen.

In einem echten Klassenzimmer entstehen Gespräche viel natürlicher, einfach weil es in der Natur der Sache liegt. Die Leute lieben es, sich zu unterhalten und ihre Mitschüler/innen kennenzulernen, während sie darauf warten, dass der Kurs beginnt. In einer Online-Kursumgebung musst du etwas bewusster darauf achten, die Kommunikation zwischen den Lernenden zu fördern und sie dazu zu bringen, mit dir als Kursleiter/in zu kommunizieren.

Gruppenprojekte und Präsentationen werden oft im Klassenzimmer durchgeführt, aber in einem Online-Kurs sind sie nicht sehr praktisch. Es gibt jedoch ein paar Dinge, die du ausprobieren kannst, um die Kommunikation zwischen den Lernenden anzuregen.

Zu Beginn deines Kurses ist es eine gute Idee, die Teilnehmer/innen aufzufordern, sich der Gruppe vorzustellen, damit sich alle gegenseitig kennenlernen können. Außerdem bekommst du so einen Einblick in die Art der Kursteilnehmer/innen und kannst deine Antworten auf ihre Bedürfnisse abstimmen. Vergiss nicht, dich auch als Kursleiter/in vorzustellen und ein oder zwei lustige Fakten zu erzählen, damit du den Ball ins Rollen bringst.

Es ist toll, wenn du deine Teilnehmer/innen dazu ermutigst, Informationen über ihre Haustiere, Freunde und Familie sowie über ihre beruflichen Erfahrungen zu teilen. Du kannst sie sogar dazu ermutigen, Bilder oder kurze Videos von sich selbst zu posten, denn es ist immer hilfreich, wenn man dem Benutzernamen ein Gesicht zuordnen kann.

Ermutige deine Teilnehmer/innen dazu, ein allgemeines Forum oder eine Gruppenpinnwand zu nutzen, um Fragen zum Kurs zu stellen oder einfach nur, um sich mit anderen Teilnehmer/innen auszutauschen.

Erfolgreiche Teilnehmer präsentieren

Es spielt keine Rolle, welche Art von Kurs du anbietest, es ist hilfreich, erfolgreiche Kursteilnehmer/innen vorzustellen.

Wenn du einen Gitarrenkurs anbietest, kannst du ein Video zeigen, in dem ein Schüler vom ersten Tag an bis einen Monat später tolle Fortschritte macht.

Wenn du einen Kurs über Wirtschaft oder Unternehmertum anbietest, zeige Screenshots von Teilnehmern, die zeigen, wie viel Geld sie bisher verdient haben.

In einem Fotokurs kannst du deine Teilnehmer/innen dazu ermutigen, regelmäßig ihre Lieblingsfotos zu zeigen, die sie aufgenommen haben.

In all diesen Fällen wird die Präsentation erfolgreicher Teilnehmer/innen das Selbstvertrauen deiner besten Teilnehmer/innen stärken und auch alle anderen motivieren, wenn sie sehen, was möglich ist.

Die Präsentation von Lernenden kann auch als Werbemaßnahme dienen. Du kannst sie auf deiner Verkaufsseite als Beweis dafür verwenden, dass dein Kurs funktioniert. Die beste Art von Testimonial ist es, die realen Ergebnisse zu zeigen, die dein Kurs für deine Teilnehmer/innen gebracht hat!

Motivation und Inspiration schaffen

Die Teilnehmer/innen brauchen einen guten Grund, um sich durch den Kurs zu arbeiten. Vor allem, wenn sie den Kurs zusätzlich zu einem Vollzeitjob oder anderen Verpflichtungen absolvieren.

Ein starkes „Warum“ wird deine Teilnehmer/innen dazu motivieren, den Kurs durchzuziehen und ihre Träume zu verwirklichen, auch wenn es schwierig wird.

Die Vorstellung von Mitgliedern ist eine Möglichkeit dazu, aber du kannst auch motivierende Zitate oder andere Strategien verwenden, die du für richtig hältst. Bringe deine Teilnehmer/innen dazu, sich zu fragen, wie sie sich fühlen würden, wenn sie ihre Kursziele erreichen würden und was für tolle Dinge dabei herauskommen.

Herausforderungen stellen

Herausforderungen können deine Teilnehmer/innen auf eine ganz andere Art und Weise motivieren.

Du musst das richtige Gleichgewicht zwischen den Aufgaben finden, die deine Teilnehmer/innen dazu anspornen, hart zu arbeiten und aus ihrer Komfortzone herauszukommen, ohne sie so schwierig zu machen, dass sie demotiviert werden oder die Gefahr besteht, dass sie durchfallen.

In einem Fotokurs könntest du die Teilnehmer/innen bitten, in dieser Woche eine bestimmte Anzahl von Fotos zu machen. In einem Schreibkurs könntest du sie bitten, die ersten 5.000 Wörter ihres Romans zu schreiben. Mache deine Aufgaben so, dass sie einen greifbaren Nutzen haben und deine Teilnehmer/innen auf ihrem Weg zur Beherrschung des jeweiligen Themas voranbringen.

Nutze Gamification

Etwas so Einfaches wie Abzeichen für bestimmte Leistungen im Kurs oder eine Leiste, die den Fortschritt deiner Teilnehmer/innen verfolgt, kann ihnen das Gefühl geben, Teil einer Gemeinschaft zu sein.

Es hilft auch dabei, die Teilnehmer/innen zu unterscheiden, die weiter im Kurs fortgeschritten sind und eher in der Lage sind, Fragen auf der Pinnwand des Kurses zu beantworten. Teilnehmer/innen, die ein Abzeichen oder einen besonderen Titel neben ihrem Namen tragen, könnten sich als Mentor/innen für neuere Teilnehmer/innen anbieten.

Das schafft ein Gemeinschaftsgefühl für sie und die neuen Teilnehmer/innen und erleichtert dir die Arbeit, wenn es darum geht, Fragen zu beantworten.

Bring Gäste mit

Eine gute Möglichkeit, deinen Kurs aufzupeppen, ist es, besondere Gastredner/innen einzuladen.

Du könntest auch jemand anderen bitten, einige deiner Kurs Videos aufzunehmen, damit deine Teilnehmer/innen nicht immer das gleiche Gesicht und die gleiche Stimme zu hören bekommen.

Du kannst Experten auf dem Gebiet einladen, an deinen Diskussionsforen teilzunehmen, eine Live-Video-Frage-Antwort-Runde zu veranstalten oder eine andere Möglichkeit finden, sie in den Kurs einzubauen.

Du kannst auch Podcasts und andere Kollaborationen mit Gästen und anderen Inhaltserstellern machen. Das kann für beide Seiten von Vorteil sein. Du bekommst großartige Inhalte für deinen Kurs und dein Gast bekommt neue potenzielle Teilnehmer/innen, Follower und Kunden.

Frag deine Teilnehmer nach Ideen und Feedback

Feedback ist eine hervorragende Möglichkeit, mit deinen Teilnehmenden zu interagieren.

Das kann ein einfacher Forenbeitrag oder eine Nachricht an deine E-Mail-Liste sein, in der du um Vorschläge bittest oder auch nur eine allgemeine Frage stellst, wie der Kurs bisher läuft. Du kannst diese Nachrichten in regelmäßigen Abständen manuell posten oder sogar zeitgesteuerte E-Mails mit einem Autoresponder einrichten, so dass die Teilnehmer/innen automatisch eine Nachricht erhalten, wenn sie den Kurs ein paar Wochen lang besucht haben.

Deine Teilnehmer/innen werden sich nicht nur engagierter fühlen, sondern du wirst auch überrascht sein, wie sehr das Feedback der Teilnehmer/innen zur Verbesserung deines Kurses beitragen kann. Ich würde schon früh damit anfangen, um eine bessere Lernerfahrung für zukünftige Generationen von Kursteilnehmern zu schaffen.

Veröffentliche eine Reihe von Beiträgen im Diskussionsforum deines Kurses, die zu Antworten, Diskussionen und Fragen einladen. Achte darauf, dass du keine Fragen stellst, die mit einem einfachen Ja oder Nein beantwortet werden können. Stelle Fragen mit offenem Ende, um Anregungen und Meinungen zu erhalten.

Achte darauf, dass du deine E-Mails beantwortest und dein Diskussionsforum regelmäßig besuchst. Ich würde vorschlagen, mindestens viermal pro Woche.

Baue eine Community auf, in der sich die Teilnehmer sicher fühlen

Niemand möchte einer Community von Fremden sein Herz ausschütten, nur um dann zu hören, dass seine Idee dumm ist. Deshalb solltest du einige Grundregeln oder „Netiquette“ aufstellen und ein Moderationssystem einrichten, um sie durchzusetzen.

Wenn du eine Gruppe von Menschen zusammenbringst, wirst du mit Sicherheit eine Vielzahl von unterschiedlichen Meinungen hören. Vor allem dann, wenn du online in einer gewissen Anonymität kommunizierst.

Meinungsverschiedenheiten sind in Ordnung, aber als Kursleiter/in ist es deine Aufgabe, dafür zu sorgen, dass sie nicht in Streitereien oder böswillige persönliche Angriffe ausarten.

Mach deinen Teilnehmer/innen schon bei der Anmeldung klar, wie sie sich verhalten sollen und welche Verhaltensweisen nicht toleriert werden. Dazu gehört auch, wie man Konflikte in der Gemeinschaft löst und dass sie die Meinungen und Gedanken anderer respektieren und Kommentare vermeiden sollen, die als Beleidigung aufgefasst werden könnten. Außerdem solltest du deutlich machen, wie mit Lernenden umgegangen wird, die gegen die Regeln verstoßen, und dass beleidigendes Verhalten Konsequenzen nach sich zieht, bis hin zum Ausschluss aus der Community, wenn die Dinge zu sehr aus dem Ruder laufen.

Veranstalte Live-Events

Da man bei Online-Kursen viel alleine lesen muss und sich oft isoliert fühlt, können Live-Events die Sache auflockern.

Das kann so einfach sein wie ein Q&A-Livestream für deine Mitglieder einmal im Monat, bei dem sie alle Fragen zum Kurs stellen können.

Je nachdem, wie weit deine Teilnehmer/innen verstreut sind, könntest du sogar ein- oder zweimal im Jahr ein Treffen veranstalten, bei dem sich alle persönlich treffen können.

Deine Veranstaltungen müssen nicht einmal direkt mit dem Kurs zu tun haben. Vielleicht veranstaltest du einen Online-Buchclub oder allgemeine Live-Streams, um andere Menschen aus deiner Nische auf deinen Kurs aufmerksam zu machen. Je mehr Menschen du ansprichst, desto besser kannst du deine Fangemeinde und deine Community weiter ausbauen.

Alles, was die Lernenden davon abhält, nur PDF-Dokumente zu lesen und aufgezeichnete Videos anzuschauen, ist ein guter Weg, um das Gemeinschaftsgefühl in deinem Kurs zu stärken.

Live-Streams, evtl. sogar Multistreams, für die Öffentlichkeit sind eine gute Möglichkeit, dich als Experte auf deinem Gebiet zu etablieren und dich als vertrauenswürdige Quelle bekannt zu machen.

Außerdem können deine Live-Events im Nachhinein mit der passenden Streaming Software in Videos und andere Ressourcen für den Kurs umgewandelt werden.

Feedback geben

Genauso wie es ein wichtiger Teil deiner Online-Community ist, deine Teilnehmer/innen um Feedback zu bitten, ist es auch wichtig, ihnen im Gegenzug Feedback zu geben.

Bitte deine Teilnehmer/innen, dir Beispiele für die von dir gestellten Aufgaben zu geben, und gib ihnen dann konstruktives Feedback zu den Bereichen, in denen sie sich verbessern könnten. Achte darauf, dass du viele positive Kommentare zu den Bereichen gibst, in denen sie besonders gut sind, um deine Kritik auszugleichen.

Du musst negative Kommentare zwischen positives Feedback schieben, damit die Teilnehmer/innen nicht das Gefühl haben, entmutigt zu sein oder nicht gut genug zu sein.

Sei in den sozialen Medien erreichbar

Wenn du Online-Inhalte erstellst und versuchst, eine Community von Followern aufzubauen, dann ist es heutzutage fast ein Muss, in den sozialen Medien aktiv zu sein.

Du musst nicht auf jeder Social-Media-Plattform aktiv sein. Am besten konzentrierst du dich auf zwei oder drei Plattformen, die sich für deine Nische gut eignen. Manche Inhalte eignen sich natürlich besser für visuelle Plattformen wie Instagram, während Youtube oder Facebook für andere besser geeignet sind.

Du solltest regelmäßig Inhalte teilen, mindestens ein paar Mal pro Woche. Außerdem solltest du dich mit anderen austauschen und Fragen beantworten. Aber lass dich nicht zu sehr ablenken, damit die sozialen Medien nicht Stunden deiner Woche in Anspruch nehmen.

Ein paar Bilder mit inspirierenden Zitaten oder Tweets mit Neuigkeiten über deine Arbeit reichen in der Regel aus, ebenso wie etwas Zeit, um auf Kommentare und private Nachrichten zu antworten.

Das Wichtigste ist, dass du die Plattformen auswählst, mit denen du dich wohlfühlst, die gut zu deiner Nische passen und auf denen sich deine potenziellen Teilnehmer/innen online aufhalten.

Frühzeitig Erwartungen setzen

Wenn du die Erwartungen an deinen Kurs frühzeitig festlegst, kann das auf lange Sicht eine große Hilfe sein.

Noch bevor dein Online Kurs fertig erstellt ist, solltest du eine Vorstellung davon haben, welche Art von Interaktion die Teilnehmer/innen erwarten können.

Auf deiner Verkaufsseite für deinen Kurs solltest du darlegen, welche Art von Interaktion mit der Community der Kurs mit sich bringt und wie viel persönlichen Kontakt sie mit dir als Kursleiter/in erwarten können.

Du könntest zum Beispiel festlegen, dass du wochentags innerhalb von 24 Stunden auf jede Frage antwortest und jeden Sonntagabend einen 2-stündigen Live-Chat abhältst.

Ermutige die Teilnehmer/innen, ihre Fragen nach Möglichkeit in einem öffentlichen Diskussionsforum zu stellen, anstatt dich direkt um Rat zu fragen. So kannst du eine Frage einmal beantworten und die anderen können sie sehen, anstatt immer wieder dieselben grundlegenden Fragen beantworten zu müssen. Erfahrenere Teilnehmer/innen können auch selbst Fragen beantworten, um dir die Arbeit zu erleichtern.

Ich würde deinen Teilnehmenden empfehlen, die Suchfunktion in deinem Diskussionsforum zu nutzen, bevor sie eine Frage stellen. Nach ein paar Monaten sollte es ziemlich selten vorkommen, dass jemand mit einer einzigartigen Frage kommt, die noch niemand zuvor gestellt hat.

Fazit – 15 Wege um eine Community für Deinen Online Kurs aufzubauen

Wir haben gesehen, wie wichtig ein Gemeinschaftsgefühl in Online-Kursen ist, damit sich die Lernenden engagieren und eine Beziehung zu ihren anderen Teilnehmern haben, um ihr Lernen zu verbessern.

Wir haben uns auch 14 großartige Möglichkeiten angesehen, wie du in deinen Online-Kursen eine Community aufbauen kannst, und wenn du nur eine Handvoll davon befolgst, wirst du auf dem besten Weg sein, eine starke Bindung zu deinen Teilnehmenden herzustellen. Sei dir darüber im Klaren, wie viel Zeit du wöchentlich für die Kursgemeinschaft aufwenden wirst, damit die Teilnehmer/innen vernünftige Erwartungen haben, und wenn du die Zeit nicht selbst aufbringen kannst, solltest du stattdessen einige wichtige Mitglieder deiner Community engagieren, um dies zu ermöglichen.

Der Lohn für die Teilnehmer/innen und für dich in Form von Zufriedenheit, Feedback, Erfahrungsberichten und Erfolgsgeschichten, die du potenziellen Lernenden zeigen kannst und die dir helfen, mehr Online Kurse zu verkaufen, wird es mehr als wert sein.

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