Zuletzt aktualisiert am September 21, 2021 von Roman

Wie du einen eigenen Online Kurs erstellen kannst - Umfassende Schritt für Schritt Anleitung

Heutzutage sind immer mehr Menschen auf der Suche nach neuartigen, qualitativ hochwertigen Inhalten, die sie online erkunden können, besonders wenn es darum geht, neue Fähigkeiten zu erlernen. Eine Möglichkeit, diese steigende Nachfrage zu befriedigen und gleichzeitig Einnahmen zu generieren, ist es, einen Online-Kurs zu erstellen und zu verkaufen.

Die Vermittlung von Wissen und Expertise über einen Online-Kurs ermöglicht es dir, dich als Autorität auf deinem Gebiet zu positionieren, eine Gemeinschaft von Gleichgesinnten um dein Unternehmen herum aufzubauen und deine Reichweite zu vergrößern – und das alles von zu Hause aus.

Online-Lernen und Training sind somit zu einem essentiellen Teil eines jeden Online-Business geworden.

Online-Kurse zu erstellen und zu verkaufen kann sehr profitabel sein, wobei viele Profis ein 6- und 7-stelliges Einkommen erzielen.

Es wird erwartet, dass der gesamte E-Learning-Markt bis 2025 den Wert von 300 Milliarden Dollar überschreiten wird, und das beinhaltet sowohl Einzelpersonen als auch Unternehmen, die immer mehr in Online-Lernen investieren. Es gab noch nie einen besseren Zeitpunkt, um in die wachsende Branche des eLearnings einzusteigen.

Aber, falls du dir denkst, dass du etwas mit der Welt zu teilen hast, gibt es eine Menge zu bedenken:

  • Sind Online-Kurse die richtige Art von Online-Business für dich?
  • Wie kann ich das richtige Kursthema wählen?
  • Wie kann ich einen profitablen Online Kurs erstellen?
  • Wie verkaufe ich ihn anschließend?

Und genau deshalb habe ich diese umfangreiche Schritt für Schritt Anleitung zum Thema “Online Kurs erstellen und verkaufen” verfasst, um all diese Fragen für dich zu beantworten.

Dieser Leitfaden führt dich durch die verschiedenen Schritte, wie du einen eigenen Online Kurs erstellen und verkaufen kannst. Von der Auswahl des richtigen Themas über die Erstellung einer Website für deinen Kurs bis hin zu den Einnahmen aus Deinem Onlinekurs – hier erfährst du alles, was du wissen musst.

Bereit?

Bereit? Let´s go

Inhaltsverzeichnis

Schritt für Schritt einen Online Kurs erstellen und verkaufen

Im Folgenden will ich im Detail auf die einzelnen Schritte eingehen, die man durchlaufen sollten, wenn man einen Online Kurs erstellen will:

  1. Wähle das perfekte Kursthema
  2. Stell sicher, dass deine Online Kurs Idee eine hohe Marktnachfrage hat
  3. Teste deine Idee
  4. Recherchiere das Thema ausgiebig
  5. Erstelle motivierende und attraktive Lernziele
  6. Strukturiere deine Module und deinen Kursplan
  7. Bestimme die ansprechendsten und effektivsten Lehrmethoden für jede Lektion
  8. Kursinhalte auswählen und zusammenstellen
  9. Filmen, Aufnehmen und Schneiden deines Online-Kurses
  10. Deine Online Kurs Plattform einrichten
  11. Die perfekten Preismodelle für Deine Online Kurse finden
  12. Launch und laufendes Marketing – Online Kurs verkaufen
  13. Feedback einholen
  14. Wie man die Lernenden zu einer Gemeinschaft erzieht

1) Wähle das perfekte Kursthema

Das Thema, das du wählst, liegt ganz in deiner Hand und kann so ziemlich alles sein – von Backtipps bis hin zu Website-Design. Während die Möglichkeiten schier endlos sind, ist das richtige Thema ein entscheidender Faktor für den Erfolg deines Online-Kurses.

Das Hauptkriterium bei der Bewertung des Themas deines Online-Kurses ist, ob es sowohl dich als auch dein Publikum anspricht:

Das Thema deines Online-Kurses sollte entweder ein Thema sein, über das du bereits gut Bescheid weißt oder bereit bist, in ein gründliches Lernen zu investieren. In jedem Fall musst du dich für das Thema begeistern können. Wenn du dich nicht für dein Thema begeisterst, wird es offensichtlich sein, dass du dein Thema nicht liebst und dein Training wird dann ungefähr so spannend sein wie ein Butterbrot.

Denke darüber nach, was du am besten kannst und wozu die Leute dich um Rat fragen.

Diese Themen machen normalerweise die erfolgreichsten Online-Kurse aus.

Kurz gesagt, wenn du dein Thema liebst, du gut in deinem Thema bist und du Erfahrung (formal oder im Leben) darin hast, dann hast du ein Thema, das für dich funktionieren wird.

Oder du fragst dich, worüber du gerne mehr wissen würdest, und indem du es selbst lernst, kannst du ein großartiger Lehrer für dieses Thema werden.

2) Stelle sicher, dass deine Online Kurs Idee eine hohe Marktnachfrage hat

Bevor du dich an die Arbeit machst, identifiziere dein Zielpublikum und die Nachfrage nach dem Thema, um das es geht.

Sobald du dein Online-Kurs bzw. Videokurs Thema ausgewählt hast, ist der nächste Schritt, eine Reihe von Marktforschungstests durchzuführen, um zu sehen, ob es eine Marktnachfrage gibt oder nicht.

Das Profitpotential ist hoch, wenn du ein Problem löst, für das die Leute bezahlen würden.

Denke also über das Folgende nach: “Geben die Leute bereits Geld aus, um dieses Problem zu lösen, in Form von Büchern, Apps, Dienstleistungen, etc…?”.

Frag zudem eine Gruppe von Freunden sowie dein bestehendes Publikum, Kunden oder vielleicht sogar einen Business Coach, was sie von dem Thema halten, das du im Sinn hast. Teste es aus, indem du Umfragen oder Online-Formulare teilst, die dein Publikum ausfüllen kann. Du kannst zuerst ein kurzes Tutorial erstellen und dessen Performance beobachten. Dann kannst du das Tutorial in den sozialen Medien oder über E-Mail-Marketing-Kampagnen weiterverfolgen und dein Publikum fragen, ob es mehr von dieser Art von Material sehen möchte.

Außerdem solltest du eine Online-Recherche zu deinem Thema durchführen. Wenn du andere Online-Kurse zu demselben Thema findest, ist das ein gutes Zeichen. Konkurrenz zu haben bedeutet, dass die Leute das Thema relevant und hilfreich für sie finden. Es ist auch eine gute Idee, Inhalte zu erstellen, die bequem in einen bestehenden und bewährten Bereich passen. Viele Kursersteller machen den Fehler zu denken, dass ihre Kursidee nicht funktionieren wird, wenn es viel Konkurrenz in ihrem Themenbereich gibt. Tatsächlich zeigt dies aber, dass es eine hohe Wahrscheinlichkeit gibt, dass es eine starke Marktnachfrage für diese Kursidee gibt und es sich daher lohnt, sie weiter zu verfolgen.

Sobald du eine klare Zielgruppe im Kopf hast, bist du für die spätere Erstellung und Vermarktung des Kurses bestens gerüstet. Denn dann weißt du genau, wen du erreichen willst, welche Art von Inhalten sie konsumieren wollen und wie hoch ihr Wissensstand zu diesem Zeitpunkt ist.

3) Teste deine Idee

Die Erstellung eines Online-Kurses erfordert eine Menge harter Arbeit und Anstrengung deinerseits. Ein Test, bevor du anfängst, ermöglicht es dir, diese Online-Businessidee als eine zu validieren, die sich auf lange Sicht auszahlen wird.

Nutze einen Landing Page Builder, oder ein entsprechenden WordPress Landing Page Plugin oder sogar ein Page Builder Plugin, falls Du WordPress nutzt, um Deine Webseiten zu erstellen. Alternativ bieten auch manche Allinone Online Kurs Plattformen wie bspw. Coachy* oder das umfassende Tool elopage* die Möglichkeit, damit Landing Pages zu bauen, falls Du noch keine spezielle Software dazu hast.

Und eine Plattform für Deine Online Kurse, brauchst Du im Verlauf dieses Artikel so oder so noch.

Mit Landing Page Tools kannst Du schnell und einfach eine Landing Page für deinen bevorstehenden Online-Kurs erstellen, um deine Idee zu testen.

Obwohl du den Kurs noch nicht fertig erstellt hast, weißt du bereits, worum es gehen wird. Füge eine prägnante Beschreibung des Kurses ein, die erklärt, was die Leute erwarten können zu lernen und füge ansprechende Bilder hinzu, um das Konzept weiter zu verdeutlichen.

Nutze Call-to-Action-Buttons (CTAs), um Besucher einzuladen, sich kostenlos für deinen bevorstehenden Online-Kurs anzumelden oder ihn im Voraus zu kaufen, um einen Platz in deinem Kurs zu sichern. Nachdem du deine Website auf verschiedenen Kanälen wie Social Media, Newsletter und mehr beworben hast, kannst du die gesammelten Daten auswerten und sehen, ob du genügend Teilnehmer und ermutigendes Feedback hast. Entscheide dich im Vorfeld für Kennzahlen, damit du weißt, nach welchen Ergebnissen du am Ende der Testphase Ausschau halten musst.

Testen

4) Recherchiere das Thema ausgiebig

Die Recherche und Planung des Kurses ist die wichtigste Phase bei der Erstellung deines Kurses. Du kannst keinen exzellenten Kurs haben, wenn du keinen Plan hast. Außerdem willst du keine unorganisierten Informationen herausgeben, die die Leute auch woanders umsonst bekommen könnten.

Egal, ob du bereits ein Experte auf deinem Gebiet bist oder dich darauf freust, es von Anfang bis Ende zu lernen, jetzt ist es an der Zeit, tief einzutauchen, bis du alles weißt, was es über das Thema zu wissen gibt.

Als Teil deines gründlichen Lernprozesses, gehe über das hinaus, was die Kursteilnehmer leicht in den Suchergebnissen finden. Gehe die extra Meile und finde eine Vielzahl von verschiedenen Quellen zum Thema, von Literatur bis hin zu Kursen und Webinaren der Konkurrenz. Führe eine Keyword-Recherche durch, um zu sehen, welche Art von Suchanfragen die Leute zu dem Thema stellen. So bekommst du ein besseres Gefühl für die Art von Fragen, die dein Publikum interessieren könnten.

Lass deiner Kreativität freien Lauf. Mach ein Brainstorming über alle Unterthemen, die du in den Kurs aufnehmen möchtest. Schreibe alles auf ein Blatt Papier.

Das hilft dir, deine Brainstorming-Ideen zu aktualisieren und neue Unterthemen einzubeziehen, neue Literatur und externe Links zu finden, die du in deinen Kurs einbauen kannst.

Wenn du zum Beispiel planst, einen Kurs über die Pflege von Zimmerpflanzen zu geben, solltest du auf jeden Fall die Grundlagen wie Wasser und natürliches Licht abdecken. Aber um einen Mehrwert zu bieten, solltest du nach einzigartigen Aspekten Ausschau halten, um den Umfang deines Kurses zu erweitern, wie z.B. die Arten von luftreinigenden Pflanzen.

Ziele

5) Erstelle motivierende und attraktive Lernziele

Unterschätze nicht die Bedeutung von Lernzielen. Wenn du keine Lernziele für deine Online-Kurse festlegst, könntest du deinen Ruf und dein Endergebnis ernsthaft riskieren – ganz zu schweigen davon, dass du den Prozess der Kurserstellung zu einem frustrierenden Prozess machst.

Würdest du jemandem dein Geld für ein Produkt überlassen, das du nicht verstehst und von dem du keine Ahnung hast, was es dir bringt? Nein, natürlich nicht.

Nur weil du weißt, was dein Online Kurs deinen Kursteilnehmern geben wird, heißt das nicht, dass sie es auch wissen werden.

Wenn deine Teilnehmer nicht wissen, WIE dein Kurs ihnen helfen wird, werden sie sich wahrscheinlich nicht dafür anmelden.

Lernziele erklären klar und deutlich, mit messbaren Verben, was der Lernende am Ende deines Kurses tun, wissen und fühlen kann.

  • Welche Fähigkeiten werden sie demonstrieren können?
  • Welches neue Wissen werden sie erlangt haben?
  • Von welchen Gefühlen werden sie sich entfernt oder zu welchen hinbewegt haben?

 

Klare Lernergebnisse stellen auch sicher, dass nur die RICHTIGEN Teilnehmer an deinem Kurs teilnehmen – das bedeutet höhere Abschluss- und Zufriedenheitsraten und weniger Rückerstattungsanfragen.

Warum ist dieser Schritt, den wir hier erklären, so wichtig? Ganz einfach: Mit Zielen und Zielsetzungen:

  • kannst du das Kursmaterial adäquat organisieren, denn du kannst eine logische Abfolge von Lernmeilensteinen festlegen.
  • Außerdem kannst du die Ziele sofort mit den Evaluationsmethoden abgleichen.
  • Außerdem kannst du die Erwartungen an deine Lerner kommunizieren, so dass sie sich selbst einschätzen können.
  • Schließlich werden die Lernenden in der Lage sein, ihre Ziele durch ihre Kurse miteinander zu verbinden.

 

Tipp: Lernziele sind großartige Pitches für deine Kurs-Sales Page, und du solltest sie nutzen, um die Verkäufe zu steigern.

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6) Strukturiere deine Module und deinen Kursplan

Jetzt ist es an der Zeit, den Lehrplan für deinen Online-Kurs zu entwickeln.

Nach deiner Recherche hast du wahrscheinlich viele Ideen, welche Unterthemen du in deinen ersten Online-Kurs einbauen kannst. Brich diese Ideen noch weiter herunter. Unterteile jede Lektion in die Hauptthemen, die du behandeln willst und erstelle eine Liste. Gehe in einer logischen Reihenfolge vor und versuche, deine Ideen auf natürliche Weise von einer zur anderen zu entwickeln, um einen flüssigen und reibungslosen Lernprozess zu gewährleisten.

Denke daran, dass es beim Lehren darum geht, dein Publikum Schritt für Schritt durch eine Idee zu führen. Um dies in deinem Kurskonzept deutlich zu machen, definiere ein Ziel für jede deiner Lektionen.

Wenn du mit dem Beispiel der Pflege von Zimmerpflanzen aus einer der vorhergehenden Abschnitte fortfährst, möchtest du vielleicht, dass deine Kursteilnehmer in einer Lektion die Pflanzen, die sie zu Hause haben, klassifizieren können und in der nächsten in der Lage sind, Anzeichen von Schädlingen oder Krankheiten zu erkennen.

Hier ist ein Beispiel eines Online-Kurses für einen Kurs zur Pflege von Zimmerpflanzen. Du kannst dieses Beispiel als Vorlage für die Erstellung deines eigenen verwenden:

Lektion #1: Wie man Pflanzen gießt

Ziel der Lektion: Die Teilnehmer werden lernen, wie viel und wie oft sie ihre Pflanzen gießen müssen.

Behandelte Themen:

  • Die Wichtigkeit des Gießens;
  • Die Gefahren von Überwässerung;
  • Verschiedene Arten von Pflanzen und die Bewässerung, die sie benötigen;
  • Erde als Indikator für Austrocknung oder Überwässerung.

 

Lektion #2: Pflanzen und natürliches Licht

Ziel der Lektion: Die Teilnehmer verstehen die Wichtigkeit von natürlichem Licht und sind in der Lage, die optimale Beleuchtung für ihre Pflanzen auszuwählen.

Behandelte Themen:

  • Licht und seine Rolle bei der Photosynthese von Pflanzen;
  • Verschiedene Arten von Pflanzen und die Menge an Sonnenlicht, die sie benötigen;
  • Wie und wann man Leuchtstoffröhrenbeleuchtung für Zimmerpflanzen verwendet.

 

Denke daran, auch eine Einleitung und einen Abschluss in deinen gesamten Kurs, sowie in jede einzelne Lektion einzubauen. Wiederholung ist eine gute Hilfe im Lernprozess.

Ziehe in Erwägung, Aufgaben, Quizze und Aktivitäten als Teil deines Kurses einzubauen, um das neu erworbene Wissen zu festigen. Es ist empfehlenswert, mit einer theoretischen Diskussion zu beginnen, dann einige Beispiele zu geben und ganz am Ende eine Aufgabe zu stellen.

Obwohl dieser Schritt hilfreich ist, ist er nicht verpflichtend. Das Wichtigste ist, dass du genau weißt, was du lehren und welche Wirkung du erzielen willst.

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7) Bestimme die ansprechendsten und effektivsten Lehrmethoden für jede Lektion

Beim Unterrichten geht es darum, Informationen auf eine effiziente, effektive und ansprechende Weise zu vermitteln. Aus diesem Grund solltest du immer einen Unterrichtsplan im Kopf haben.

1. Kleine Erfolge (Small Wins)

Kleine Erfolge sind einfache Aktivitäten/Herausforderungen in deinem Kurs, die deinen Teilnehmern ein Gefühl von Erfolg und Selbstvertrauen geben. Sie sorgen dafür, dass die Teilnehmer begeistert sind, mehr zu lernen.

Baue kleine Erfolge in das Training ein, vor allem wenn die Teilnehmer eine bestimmte Herausforderung bewältigt haben und bereit sind, zu anspruchsvolleren Aktivitäten überzugehen.

2. Scaffolding

Scaffolding ist die Schichtung der Lernerfahrung, so dass die Teilnehmer auf den Konzepten aufbauen, die sie bereits verstehen. Scaffolding erfordert, dass du schrittweise von einfachen Konzepten zu anspruchsvolleren Ideen übergehst, indem du den Teilnehmern erklärst, wie diese neuen Informationen zu dem passen, was sie bereits wissen.

3. aktives Lernen

Die Lernenden müssen etwas TUN, um zu lernen.

Es reicht nicht aus, Dutzende von Videos von sich selbst in die Kamera sprechen zu lassen oder eine Menge Bildschirmaufnahmen zu machen.

Erlaube den Lernenden, den Inhalt, über den sie lernen, anzuwenden. Verwende Quizze, Aufgaben und interaktive Elemente, um die Lernenden von einer passiven in eine aktive Rolle zu bringen. Soziale Aktivitäten wie das Starten eines Dialogs im Diskussionsbereich oder das Teilen von Bildern der Aktivitäten können das Engagement der Teilnehmer erhöhen.

Als nächstes ist es an der Zeit, die beste Art und Weise zu wählen, um deine Inhalte zu vermitteln.

Du musst dir über die verschiedenen Prinzipien der Bildung, die Lernpräferenzen und all die verschiedenen Arten, wie du dein Training anbieten kannst, bewusst sein, um wirklich sicherzustellen, dass dein Training so fesselnd wie möglich ist.

  • Wirst du Videos, Text, Aktivitäten oder Audioinhalte verwenden?
  • Welche Art von visuellem Material wirst du verwenden?
  • Wirst du gemeinschaftliche Lernbereiche einrichten?

 

Du musst sicherstellen, dass du eine ausgewogene Mischung aus visuellen, akustischen und praktischen Methoden hast, damit jeder mit einbezogen wird und eine optimale Lernerfahrung hat.

Let´s go

8) Kursinhalte auswählen und zusammenstellen

Basierend auf dem Kursplan und den Aktivitäten, die du geplant hast, wirst du wahrscheinlich eine Vielzahl von Medienproduktionen für deinen Kurs erstellen.

Woher du das Material bekommst

Erfahrene Trainer und Pädagogen können einen Kurs leicht von Grund auf erstellen. Aber der beste Ansatz für den Start deines Online-Kurses ist es, deine alten Inhalte wiederzuverwenden.

Wenn du bereits professionelle Erfahrung mit deinem Kursthema hast, ist es wahrscheinlich, dass du in der Vergangenheit bereits Inhalte dazu erstellt hast. Hast du schon einmal einen Blogbeitrag geschrieben oder ein Webinar zu diesem Thema erstellt? Vielleicht hostest du einen Podcast oder betreibst einen YouTube-Kanal für dein Unternehmen, in dem du ähnliche Themen besprochen hast? Wenn ja, dann greife auf diese Materialien zurück. Bestehende Inhalte in deinem Online-Kurs wiederzuverwenden, wird dir den Einstieg erleichtern und eine Menge wertvolle Zeit sparen.

Basierend auf den gesammelten Materialien und deiner Gliederung und Recherche aus den vorherigen Schritten, kannst du nun die eigentlichen Inhalte für deinen Online-Kurs erstellen.

Die meisten Kurse nutzen Video als Hauptkommunikationsform. Du kannst aber auch schriftliche Inhalte, Audioaufnahmen, Folien – oder einen Mix aus verschiedenen Medien nutzen.

Plane deinen Produktionsplan.

Du wirst feststellen, dass der Prozess der Kurserstellung reibungsloser abläuft, wenn du einem bestimmten Plan folgst.

Nimm deinen Kalender und wähle Termine für die vier Phasen der Kurserstellung:

  • Vor-Produktion (1 Woche)
  • Schreiben (2-6 Wochen)
  • Aufnahme (2 Wochen bis 2 Monate)
  • Post-Produktion (1 Woche)

9) Filmen, Aufnehmen und Schneiden deiner Online Kurse

Dies ist die Phase der Produktion der Online Kurse,.

Jetzt solltest du einen gründlichen Kursplan haben, alle Inhalte zusammen haben und genau wissen, wie du jedes Element deines Online-Kurses vermitteln wirst.

Als heimbasierte Geschäftsidee kann die Erstellung eines Online-Kurses mit relativ einfachem Equipment durchgeführt werden und du musst kein Videoproduktionsprofi sein, um einen qualitativ hochwertigen Kurs zu erstellen. Schließlich ist das Niveau der Inhalte, die du vermittelst, das, was am meisten zählt, und du kannst qualitativ hochwertige Inhalte erstellen, auch wenn du von zu Hause aus arbeitest.

Natürlich hängt die Art und Weise, wie du dein Training durchführst, ganz davon ab, was dein Publikum bevorzugt und welche Methode deine Lernergebnisse am effektivsten vermittelt.

Zurzeit ist die effektivste Methode der Vermittlung jedoch Video.

Du kannst dich selbst filmen, während du in die Kamera sprichst, deinen Bildschirm aufnehmen, während du im Hintergrund sprichst, oder beides.

Das kann ein “Talking Head”-Video sein, bei dem du mit der Kamera im Bild bist.

Du könntest auch “Green-Screen”-Talking-Head-Videos verwenden.

Das bedeutet, dass du mit einem grünen Hintergrund hinter dir aufnimmst – wo du einen grünen Bildschirm hast, kannst du während des Bearbeitungsprozesses alles hinter dir haben. Es könnte ein Video hinter dir sein, Animationen oder einfach ein Standbild. Ich benutze den grünen Bildschirm, damit ich meine PowerPoint-Folien in der Nachbearbeitungsphase hinter mir haben kann – das ist großartig für meine eher unterrichtsähnlichen Schulungen

Eine andere Methode ist das sogenannte Screencasting, bei dem du deinen Computerbildschirm aufnimmst – du kannst auch ein Webcam-Video von dir einfügen.

Du kannst lernen, wie du deine Videos ganz einfach selbst bearbeiten kannst.

Du brauchst eine Videoaufnahme- und Präsentationssoftware, wie Camtasia, Screencast-O-Matic*, Audacity, Filmora, Adobe Premiere.

Damit kannst du schnell schneiden, den Greenscreen ersetzen, den Ton korrigieren, Logos, Text und Pop-ups zu deinen Videos hinzufügen, sie als mp4 speichern und dann auf deine Online-Kursplattorm hochladen.

Auch wenn deine Videos nicht pixelperfekt sein müssen, empfehlen wir dir, dich über Videotipps zu informieren, um professionell aussehende Inhalte zu erstellen und den richtigen Kamera- und Mikrofontyp für deine Bedürfnisse auszuwählen.

Bei der Wahl der richtigen Kamera und des richtigen Mikrofons empfehlen wir dir, klein anzufangen und zu wachsen, wenn dein Publikum wächst.

Wenn du deinen ersten Kurs mit der Kamera und dem Mikrofon deines Laptops aufnimmst, könnte das ausreichen und wenn du Lust hast, auf eine bessere Qualität aufzurüsten, kannst du ihn erneut aufnehmen, nachdem du deine ersten zahlenden Kursteilnehmer hast.

Wenn du das nötige Budget zur Verfügung hast, kannst du dir auch eine professionelle Ausrüstung für da Erstellen Deiner Online Kurse zulegen.

In diesem Artikel habe ich meine Besten Empfehlungen für Online Kurs Technik, Ausrüstung und Equipment im Detail zusammengefasst.

Nachfolgend will ich Dir dennoch ein paar meiner Empfehlungen für den Einstieg zeigen:

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Kameras

10) Deine Online Kurs Plattform einrichten

Der nächste Schritt ist die Wahl des richtigen Systems, um deine Kurse zu hosten, hochzuladen und anzubieten.

Als erstes solltest du wissen, dass es drei große Möglichkeiten gibt, worüber Du Deine Online-Kurse verkaufen kannst.

  • Marktplätze für Online Kurse
  • Lerning-Management-System (LMS) und Online-Kursplattformen
  • Plugins oder Software auf deiner Webseite.

Es gibt einen sehr großen Unterschied zwischen Online-Kursmarktplätzen und Online Kurs Plattformen bzw. LMS.

Ein Lerning-Management-System ist eine eigene Plattform, die du mit deiner Website verlinken und vollständig als deine eigene Plattform kennzeichnen kannst. Es macht die Erstellung von Online-Kursen einfach und ermöglicht es dir, deine Lernprodukte zu verkaufen.

Während Marktplatz-Optionen wie Udemy großartige Orte sind, um eine Menge Kursteilnehmer zu finden, hast du keine Kontrolle über deine Marke, Preise, Marketing und Daten der Kursteilnehmer.

Kursmarktplätze nehmen einen erheblichen Anteil deiner Einnahmen und verkaufen den Kurs deiner Konkurrenten auf der gleichen Seite wie deinen. Auf der anderen Seite helfen dir WordPress-Plugins bei der Erstellung eines Online-Kurses, aber in ihnen findest du vielleicht nicht die Vielfalt an Funktionen, die du in eigenständigen Plattformen finden kannst.

Sie sind auch nicht so bequem.

Der beste Weg ist, eine eigenständige Online Kurs Plattform zu nutzen!

Wenn du noch am Anfang des Plattformauswahlprozesses stehst, findest du in diesem Artikel hier eine Liste der besten Online-Kurs Plattformen. Und als ergänzung dazu dieses Video:

Hier findest Du alle Online Kurs Plattformen aus dem obigen Video und Test in einer übersichtlichen Tabelle zusammengefasst:

PlattformBeschreibungBewertungZugang
Testsieger!
Memberspot
Memberspot

Wenn Du den wohl besten Mitgliederbereich nutzen willst, den es momentan auf dem deutschsprachigen Markt gibt, und dabei auf ein All-in-One Tool verzichten kannst.

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TOP All-in-One Tool!
Coachy
Coachy

Wenn Du eine tolle All-in-One Software suchst, die die Online Kurs Erstellung einfach macht, aber etwas weniger Funktionen im Kernprodukt beinhaltet als Memberspot.

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Umfassendes TOP Tool.
elopage
elopage

Wenn Du eine umfassende All in One Lösung suchst, in der Du alles was Du für Deinen Online Kurs brauchst außer einer Hand bekommst.

9.6
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Sales Funnel Empfehlung
Funnelcockpit
Funnelcockpit

Wenn Du die in meinen Augen aktuell beste Sales Funnel Software inklusive Mitgliederbereich nutzen möchtest, die zudem “Made in Germany” und DSGVO konform ist.

9.5
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TeachableTeachable

Wenn du keine Website oder keinen Hosting Service hast und Du tolle Online Kurse erstellen und anbieten willst, die nicht viel Quizfunktionalität benötigen.

9.1
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ThinkificThinkific

Wenn Du eines der am einfachsten zu bedienenden Produkte auf dem Markt nutzen möchtest, das aber dennoch seinen Preis hat.

9
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Gut aber zu Teuer
Kajabi
Kajabi

Wenn du auf der Suche nach einer umfassenden Plattform zur Online Kurs Erstellung bist und es dir nichts ausmacht, dafür zu bezahlen. Aber nichtsdestotrotz will ich Kajabi hier nicht empfehlen, weil Du mit den bereits dargestellten Alternativen günstiger und sogar besser fährst.

5.6
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Maktplatz
Udemy
Udemy

Wenn Du dennoch keine große Onlinepräsenz hast und den Vorteilen des Marktplatzes profitieren willst und zudem niedrigpreisige Produkte verkaufen willst. Als Fortgeschrittener kann ich Udemy nicht mehr empfehlen.

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Meine drei Top Empfehlungen darunter sind:

 

#1 Memberspot

Memberspot Online Kurs Plattform Mitgliederbereiche erstellen

Memberspot* ist die wohl besten Online Kurs Plattform für Dich, wenn Du den wohl besten Mitgliederbereich nutzen willst, den es momentan auf dem deutschsprachigen Markt gibt, und dabei auf ein All-in-One Tool verzichten kannst.

Hier kannst Du in einem ausführlichen Artikel meine Memberspot Erfahrungen im Detail nachlesen oder ansehen:

Mit dem Rabatt Code “ommastermind” kannst Du Dir zudem 10% Rabatt sichern.

Hier kannst Du Dir Memberspot testen *

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#2 Coachy

Coachy

Coachy* ist die wohl besten Online Kurs Plattform für Dich, wenn Du eine tolle All-in-One Software suchst, die die Online Kurs Erstellung einfach macht, aber etwas weniger Funktionen im Kernprodukt beinhaltet als Memberspot.

Hier kannst Du Dir meine ausführlichen Coachy Erfahrungen im Detail durchlesen oder auch im Video ansehen:

#3 elopage

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elopage* ist die wohl besten Online Kurs Plattform für Dich, wenn Du eine umfassende All in One Lösung suchst, in der Du alles was Du für Deinen Online Kurs brauchst außer einer Hand bekommst.

Hier kannst Du Dir übrigens meine elopage Erfahrungen im Detail durchlesen.

Hier kannst Du Elopage testen*

11) Die perfekten Preismodelle für Deine Online Kurse finden

Mit dem Verkauf von Online-Kursen genug Geld zu verdienen, kann eine knifflige Aufgabe sein.

Um deine Online Kurse zu bepreisen, musst du den Sweet Spot finden, bei dem dein Kurspreis für deine Lernenden attraktiv ist. Es gibt eine direkte Korrelation zwischen dem Preis deines Kurses und dem Engagement deiner Teilnehmer.

Je höher dein Preis ist, desto engagierter sind die Lernenden.

Wenn du deinen Inhalt kostenlos oder billig anbietest, werden die Leute ihm weniger vertrauen und geringe Erwartungen an die Ergebnisse haben. Wenn du den Preis erhöhst, haben die Leute von Natur aus das Gefühl, dass sie mehr Wert bekommen.

Sobald die Leute deinen Kurs kaufen, fühlen sie sich sofort gezwungen, eine Rendite für ihre Investition zu sehen. Zögere also nicht, deinen Kurs so zu bepreisen, wie er es verdient und nicht niedriger.

Es gibt keinen richtigen oder falschen Preis für einen Online-Kurs, da es sehr stark davon abhängt, was du anbietest. Aber als Startpunkt empfehle ich dir, deine Idee zu analysieren und mit den Konkurrenzprodukten auf dem Markt zu vergleichen – schau dir an, was deine Konkurrenten verlangen und wofür, und finde dann heraus, wie dein Kurs anders und besser sein kann. Wenn du deines besser gemacht hast, dann setze deinen Preis etwas höher an.

Setze deinen Preis niemals niedriger an, denn dann sieht es so aus, als wäre dein Angebot weniger wert als das deiner Konkurrenten.

Um dir dabei weiter zu helfen, denke daran, die meisten deiner Video Kurse deutlich über 100 € zu bepreisen.

Nur deine kleineren Kurse, die neue Studenten anlocken sollen, sollten unter der 100 € Grenze kosten.

Außerdem solltest du nicht über den Preis konkurrieren.

Die schlechteste Art, Marketing zu betreiben, ist, über den Preis zu konkurrieren. Du kannst Rabatte machen, um anspruchsvolle oder preissensible Kunden zu gewinnen, aber ein Preiswettbewerb mit jemandem, der einen billigen Kurs anbietet, ist keine Lösung.

idee

12) Launch und laufendes Marketing – Online Kurs verkaufen

Wenn du denkst, dass die Arbeit an deinem Online-Kurs vorbei ist, denk nochmal nach, denn jetzt beginnt die eigentliche Arbeit!

Zu viele Kursersteller machen den Fehler zu denken, dass wenn ihr Kurs einmal erstellt ist, sie nun einen Einkommensstrom haben. Du brauchst eine Start- und eine fortlaufende Online Marketing und Content Marketing Strategie, um deinen Kurs zu bewerben und Studenten einzuschreiben.

Wirf einen Blick auf einige der beliebtesten und effektivsten Wege, deinen Kurs zu vermarkten:

  • E-Mail-Marketing: Versende E-Mail-Marketing-Kampagnen, einschließlich Frühbucher-Aktionen und Rabatte.
  • Soziale Medien: Bewirb deinen Kurs auf sozialen Medien und in relevanten Gruppen.
  • Bezahlte Anzeigen: Schalte bezahlte Werbung wie Facbook Ads, Google Search Ads und Banner Ads.
  • Blogbeiträge: Erstelle einen Blog und schreibe über den Kurs und das Kursthema, um dein SEO zu steigern und dein Wissen zu präsentieren.
  • YouTube und Promo-Videos: Starte einen YouTube-Kanal und mache Video-Promotions für deinen Kurs.
  • Empfehlungsschreiben und Rezensionen: Hol dir Empfehlungen, Bewertungen und positive Zeugnisse von ehemaligen Kursteilnehmern.
  • Website-Pop-up: Füge ein Pop-up auf deiner eigenen Website ein, um deinen Kurs zu bewerben.
  • Andere Websites: Arbeite mit Kurs-Websites von Drittanbietern und Organisationen für kontinuierliche Studien zusammen.
  • Influencer: Gehe eine Partnerschaft mit Branchen-Influencern ein, die deine Zielgruppen-Nische erreichen.
  • Partnerprogramme: Starte ein Partnerprogramm und arbeite mit Affiliates zusammen, damit andere den Kurs in deinem Namen bewerben.
  • Podcast: Starte einen Podcast, um deinen Kurs bekannt zu machen und dein Fachwissen zu präsentieren.
  • Webinar: Veranstalte ein Webinar, das die Leute für das begeistert, was sie von dir lernen können.
  • Zusammenarbeit mit anderen Trainern: Arbeite mit anderen Trainern zusammen, um das Netzwerk des anderen anzuzapfen oder eine Lektion gemeinsam zu unterrichten.

Stelle sicher, dass du mindestens einen 18-monatigen Online Marketing Plan für deine Online-Kurse hast und denke daran, dass die Sekunde, in der du mit dem Marketing aufhörst, die Sekunde ist, in der du aufhörst einen Onlinekurs zu verkaufen.

Um den Onlinekurs zu verkaufen, gibt es vier verschiedene Möglichkeiten, abhängig von deinen Bedürfnissen und deinem Businessplan:

  • Einzelne Lektionen zum Mieten oder Kaufen: Erlaube den Nutzern, deinen Online-Kurs auf Video-Basis zu mieten oder zu kaufen. Wenn du ein Video kaufst, können die Nutzer die Lektion, die sie gekauft haben, unbegrenzt streamen, so dass sie jederzeit zurückgehen und den Inhalt erneut ansehen können. Wähle aus, ob du den Zuschauern erlauben willst, das Video herunterzuladen oder es direkt auf deiner Seite anzusehen.
  • Bezahlte Pläne und Abonnements: Richte verschiedene Zahlungsoptionen ein und biete deinen Schülern an, auf einmal oder mit einem wiederkehrenden Zahlungsplan zu bezahlen. Du kannst alles kontrollieren, von der Art des Plans bis hin zu dem, was enthalten ist, wie lange es dauern wird und mehr. Zeige die Planoptionen auf deiner Seite an, damit deine Kunden daraus wählen und kaufen können. Bezahlte Pläne wirken wie eine Pay-Wall, die es den Nutzern erlaubt, nur auf den Inhalt zuzugreifen, nachdem sie bezahlt und sich in den Mitgliederbereich auf deiner Seite eingeloggt haben.
  • Eins-zu-eins-Unterricht in Echtzeit: Zusätzlich zu den Kursen kannst du deinen Kursteilnehmern Live-Lektionen in einer personalisierten 1:1-Setting geben. Dieses Format ermöglicht es den Kursteilnehmern, dir Fragen zu stellen und in einem maßgeschneiderten Ansatz zu lernen, der ihrem spezifischen Lernniveau entspricht.

Kursteilnehmer können ganz einfach einen freien Platz bei dir über eine Online-Planungssoftware buchen. Du kannst wählen, ob du diese Option gegen eine zusätzliche Gebühr anbieten möchtest oder ob eine bestimmte Anzahl an Privatstunden im festen Kurspreis enthalten sein soll.

Neben den kostenpflichtigen Lektionen solltest du auch eine kleine Vorschau auf deinen Kurs anbieten, die komplett kostenlos ist (Mini Kurs). Ein kleiner Vorgeschmack auf das, was sie erwartet, wird die Kursteilnehmer ermutigen, sich für die bezahlten Kurse anzumelden. Dein kostenloser Inhalt kann entweder in Form eines kurzen Trailers für jede Lektion sein, oder du kannst die gesamte erste Lektion kostenlos anbieten, während der Rest kostenpflichtig ist. Darin steckt ein großes Potenzial.

Eine weitere Idee für einen Lead Magnet bzw. Freebee bzw. ist es, eine Live-Q&A-Session zu Beginn des Kurses zu erstellen, die die Nutzer zur kostenlosen Teilnahme einlädt und gleichzeitig Interesse weckt. Dazu kannst du ein Live-Stream-Video einrichten, das dir hilft, dich mit deinen Fans in Echtzeit zu verbinden.

Egal für welche Giveaway-Option du dich entscheidest, die kostenlose Version deines Kurses wird dir bei der Promotion deines Online-Kurses sehr nützlich sein.

Zukunft

13) Feedback einholen

Durch die digitale Entwicklung in den letzten Jahren sind wir aktuell besser denn je in der Lage, viel mehr datengesteuerte Entscheidungen zu treffen, auf umfangreiche Analysen zurückzugreifen und unsere Reichweite zu vergrößern, um mehr Kundenstimmen zu hören.

Wenn es um deinen Online-Kurs geht, solltest du die digitalen Möglichkeiten nutzen, die du hast, um dein Curriculum zu verbessern, indem du um Feedback bittest, z.B. während und nach dem Kurs. Je optimierter und verbesserter dein Kurs ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass die Teilnehmer eine bessere Erfahrung machen, dich weiterempfehlen oder sich für zukünftige Workshops oder Lernangebote anmelden, die du anbieten wirst.

14) Wie man die Lernenden zu einer Gemeinschaft erzieht

Der beste Wert, den deine Kursteilnehmer jemals bekommen können, ist der einer Gemeinschaft.

Obwohl Lernen eine individuelle Aktivität ist, ist es doch ein sozialer Prozess.

Lernende lieben es, mit Menschen zu kommunizieren, die auf dem gleichen Weg sind wie sie und lieben es, Ideen zu teilen.

Es ist eine großartige Idee, die Kommunikation innerhalb der Mitglieder dieser Gemeinschaft zu fördern, um ihnen eine gemeinsame Reise in ihrem Lernen zu ermöglichen und ein Gefühl der gegenseitigen Unterstützung zu erzeugen. Das Gefühl der Kameradschaft zwischen den Mitlernenden zu etablieren, wird langfristig für alle von Vorteil sein.

Außerdem ist es für dich als Kursleiter unmöglich, alle Antworten zu haben. Indem du eine Community rund um deinen Online-Kurs aufbaust, hilfst du deinen Kursteilnehmern, selbstständig zu werden und sich mehr auf die Gruppe als auf dich zu verlassen.

Erstelle Gruppen in deinem Video Kurs, deinem Blog oder in den sozialen Medien und stoße Diskussionen an.

Gute Online Kurs Plattformen und Anbieter wie Memberspot* ermöglichen ein solches Vorgehen, nahtlos.

Idee

Häufige Fehler die du vermeiden solltest, wenn Du einen eigenen Online Kurs erstellen und verkaufenwillst

Erstellst du zum ersten Mal einen Online-Kurs? Du könntest anfällig für häufige und leicht vermeidbare Fehler sein. Befolge diese Faustregeln für einen erfolgreichen Online-Kurs.

Zu lange Videos

Die Aufmerksamkeitsspanne wird immer geringer. Videokurse sollten kürzer als 20 Minuten sein, vermeide lange und überfüllte Videos. Es gibt drei Kategorien von Videolängen:

  • 0-5 Minuten: Intro-Abschnitte und kurze Informationsblöcke.
  • 5-10 Minuten: In sich geschlossene Kursvideos, die eine Einheit erklären, aber nicht den ganzen Abschnitt.
  • 10-20 Minuten: Umfassende Videos, die eine Menge “saftiger” Informationen geben. Es kann auch ein ganzes Kapitel deines Kurses in einem Video enthalten, muss aber sehr fesselnd und spannend sein, um jemanden bei der Stange zu halten.

Sich zu viele Gedanken machen

Einer der schlimmsten Fehler. Ein Perfektionist zu sein ist eine Sache, aber wenn du dir zu viele Sorgen um die Qualität, dein Publikum oder andere Faktoren machst, wird dein Kurs nie live gehen, und das ist das größte deiner Probleme.

Ohne es zu versuchen, gibt es keine Chance auf Erfolg. Probiere es aus, teste deinen Markt, mache einen Musterkurs und versuche, deinen ersten zahlenden Kunden zu bekommen. Mach dir keine Gedanken über alle Details und schminke dich nach und nach. Nutze die Lean-Startup-Methode (und lese das Buch*, es ist ein Augenöffner), um deinen Online-Kurs oder jedes andere Projekt aufzubauen.

Das Testen vergessen

Wie bei allen neuen Unternehmungen ist das Testen deines Produkts mit echten Nutzern, Freunden und Familie eine großartige Möglichkeit, um dumme Fehler zu vermeiden. Du könntest vergessen haben, ein Video hinzuzufügen, ein Quiz zu löschen, das du in der letzten Aufgabe erwähnt hast, oder du hast keinen “Kauf-Button” eingefügt.

Teste deinen Kurs und lass jemanden deine Landing Pages und Inhalte auf Fehler überprüfen. Wenn du an einem Projekt arbeitest, neigst du dazu, “immun” gegen Fehler zu werden, durch die vielen Male, die du den Text überflogen hast.

testen

FAQ – Erste Schritte zur Erstellung eines Online-Kurses

Wenn du neu in der Welt des E-Learnings bist, hast du vielleicht viele Fragen zur Erstellung und zum Verkauf eines Online-Kurses.

Hier beantworten wir die häufigsten Fragen zur Erstellung eines Online-Kurses, welche Art von Kurs für dich geeignet ist und wie Du Deinen Onlinekurs am besten verkaufen kannst:

 

Wie erstelle ich einen Online-Kurs?

Es gibt nicht den einen Weg, einen Kurs zu erstellen. Alles was du brauchst ist Geduld und Vorstellungskraft. Vor allem, wenn du dein Fachgebiet liebst, wird sich alles von selbst ergeben. Es gibt hunderte von Tools und Ressourcen, um einen atemberaubenden Kurs zu erstellen! In diesem Artikel erfährst du alles, was du darüber wissen musst, wie du einen Online-Kurs erstellen kannst.

 

Wie lange dauert es, einen Online-Kurs zu erstellen?

Das hängt davon ab, wie viel vorgefertigtes Material du hast. Wenn du alle PDFs und Videos gespeichert hast und Inhalte hochladen willst, ein paar Quizze, ein Zertifikat und eine Landing Page erstellst, ist eine Woche mehr als genug, um einen Onlinekurs zu erstellen, wenn du zwei Stunden am Tag daran arbeitest.

 

Wie viel kostet es, einen Online-Kurs zu erstellen?

Wiederum abhängig davon, ob du die Medien erstellt hast, die du verwenden wirst, kann die Kurserstellung von Null (außer den Gebühren der Lernplattform) bis zu Tausenden von Euro kosten. Manche Kurs Ersteller investieren zum Beispiel viel Geld in die Videoproduktion.

 

Wie kann man einen Online-Kurs interaktiv gestalten?

Je mehr du vorhast, mit deinen Kursteilnehmern zu interagieren, während du deine Inhalte erstellst, desto interaktiver wird das Endergebnis sein. Wie willst du deine Teilnehmer einbinden? Welche Art von Interaktivität möchtest du einbauen? Recherchiere und behalte diese Dinge in der Planungsphase im Hinterkopf.

 

Wie schwer ist es, einen Online-Kurs zu erstellen?

Einen Online-Kurs zu erstellen ist nicht so schwer, wie es scheint. Wenn du mit dem Hochladen der Inhalte fertig bist, musst du clevere Wege finden, damit die Leute deinen Kurs finden und ihn kaufen. Und das ist der schwierigste Teil für Kursersteller. Die gute Idee ist, die Inhalte deines Blogs wiederzuverwenden. Außerdem hast du bereits die Leute, die daran interessiert sind, dir zu folgen.

Du kannst ganz einfach Online-Vorträge und -Workshops aufzeichnen und verkaufen; das hast du bereits getan. Verwandle dein Training in einen profitablen Online-Kurs!

 

Wie erstellt man einen profitablen Online-Kurs?

Wenn du einen profitablen Online-Kurs erstellen willst, ist es das Wichtigste, dein Zielpublikum kennenzulernen, herauszufinden, was ihre Interessen sind, und die beste Kursidee zu entwickeln. Abhängig von der Art des Kurses, den du verkaufst, musst du vielleicht noch mehr recherchieren. Wenn du zum Beispiel B2B-Schulungen verkaufst, ist es eine gute Idee, dich mit deinen bestehenden Kunden am Telefon zu verbinden und ihre Bedürfnisse direkt zu verstehen, bevor du mit der Kaltakquise beginnst.

Egal wie, wenn die Leute sehen, dass du ein wichtiges Problem für sie löst und dass sie neue Fähigkeiten erlernen werden, werden sie deinen Kurs kaufen wollen. Jeder erfolgreiche Online Kurs:

  • Löst Probleme für andere.
  • lehrt etwas Neues.
  • hilft, ein Ziel zu erreichen.

Deine Erfahrung kann wertvolle Informationen für jüngere Menschen liefern.

Was ist eine Online Kurs Plattform?

Eine Online Kurs Plattform ist eine browserbasierte Software Lösung, die dir helfen:

  • Eine online Kurswebseite zu erstellen (oder deinen Kurs in eine bestehende Seite zu integrieren).
  • Verkaufsseiten (Sales Pages) für Deine Online Kurse zu erstellen.
  • Preise für deinen Kurs festzulegen und Zahlungen einzuziehen (entweder einmalig oder in Raten).
  • Videos hochzuladen, Aufgaben und Quizze hinzuzufügen, interaktive Inhalte zu erstellen und mit deinen Kursteilnehmern zu interagieren.
  • Mitglieder-Communities zu erstellen.
  • Live Webinare zu veranstalten.
  • usw.

Brauche ich eine Online Kurs Plattform um meinen eigenen Online Kurs zu erstellen?

Nicht unbedingt, du kannst deinen Kurs auch auf deiner eigenen Website hochladen. Das ist jedoch viel aufwendiger und teurer in der Umsetzung, als einfach eine spezialisierte Online Kursplattform zu nutzen.

Ziele

Fazit – Eigenen Online Kurs erstellen und verkaufen

Wahnsinn! Du bist am Ende eines super langen Artikels darüber, wie man einen eigene Online Kurse erstellen und verkaufen kann.

Jetzt musst du nur noch anwenden, was du gelernt hast. Geh zurück zum Inhaltsverzeichnis, nimm dir einen Stift und Papier und setze, Schritt für Schritt, diesen Leitfaden um, beginnend mit der Festlegung der Richtung deines ersten Online Trainings, Videokurses oder Online Kurs.

Wir wünschen dir das Beste, während du lernst, wie du einen Online-Kurs erstellen und verkaufen kannst… der nicht ätzend ist!

Letzte Aktualisierung am 21.09.2021 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API