Borlabs Cookie

Mein Urteil

5.0 out of 5.0 stars

Borlabs Cookie ist nach meiner Erfahrung zweifellos eines wenn nicht sogar das beste Cookie Plugin. Es ist einfach zu bedienen und hat alle Funktionen, die man braucht, um seine Website im Hinblick auf Cookies rechtssicher zu machen.

Ich empfehle dir, Borlabs Cookie noch heute auszuprobieren und dich selbst zu überzeugen, wenn Du auf der sicheren Seite sein willst, und zudem eine wirklich einfache Lösung für ein Cookie Plugin suchst.

Vorteile Borlabs Cookie

  • Es ist sehr leicht Borlabs Cookies rechtskonform einzurichten
  • Beinhaltet die rechtlich geforderte Einwilligungslösung für alle gängigen Cookies (Google-Analytics, Google Tag Manager, Facebook-Pixel usw.)
  • Verwaltung einzelner Cookies und Cookie-Gruppen
  • Blockiert eingebettete Medien durch Content Blocker (Google-Maps, YouTube, Twitter, OpenStreetMap, Vimeo usw.) bis der Nutzer auch hier eingewilligt hat (sog. “Zwei-Klick-Lösung”).
  • 100 % kompatibel zum Gutenberg-Editor
  • Viele Anpassungs- und Einstellungsmöglichkeiten insbesondere auch beim Design der Cookie Box, so dass sie zum einen individuelle gestaltbar ist und zum anderen rechtskonfrom wird
  • Funktioniert mit den meisten gängigen Caching-Plugins sowie WordPress Themes wie z. B. Divi, Thrive Architect oder Elementor
  • kompatibel mit Ezoic
  • funktioniert mit mehrsprachigen Websites (WPML oder Polylang)
  • Opt-In-Statistiken im Dashboard für ein wirkungsvolles Controlling
  • Sehr guter deutschsprachiger Support
  • Ständige Weiterentwicklung regelmäßige Updates des Cookie Plugins an die aktuelle Rechtslage
  • Javascript Blocker, die durch andere Plugins in deine Website eingefügt werden
  • Preis ist absolut fair für die Leistung!

Nachteile Borlabs Cookie

  • Kein Lifetime Deal, die Borlabs Cookie Preise und Kosten sind jährlich zu entrichten
  • keine Automatische Cookie Erkennung
  • Cookie-Angaben sowie die dazugehörigen Scripte müssen manuell in den Einstellungen hinterlegt werden (zu gängigen Cookies und Scripten gibt es jedoch Vorlagen). Dies kann unter Umständen für Anfänger eine Herausforderung sein
  • Script Blocker ist kompliziert einzurichten
Borlabs Cookies

Borlabs Cookie Erfahrungen und Test 2021

Das BGH Urteil vom Mai 2020 hat die Cookie Opt-in Pflicht nun final geregelt.

Erfahre in diesem Artikel warum für Dich ein bloßer Cookie Banner, der nur über die Cookie Nutzung auf einer Website “informiert” nicht mehr ausreicht, um rechtssicher zu sein.

Du brauchst stattdessen eine rechtssicher Lösung, bei der aktiv die Einwilligung zur Nutzung von Cookies eingeholt wird (Consent bzw. Opt-in Pflicht). Gerade wenn Du Tracking Cookies wie bspw. den Facebook Pixel für Deine Facebook Ads verwendest.

Und die beste Lösung dazu heißt meiner persönlichen Erfahrung nach Borlabs Cookie, sofern man es richtig konfiguriert.

Borlabs Cookie

Dieses WordPress Cookie Plugin ist nach meiner persönlichen Meinung mit die einfachste und schnellste Lösung, um eine Einwilligung für Cookies auf Deiner Website zu integrieren.

Deswegen will ich Dir in diesem Artikel über meine Borlabs Cookie Erfahrungen 2021 zeigen was das Cookie Plugin kann, wie es funktioniert und wie Du Borlabs Cookie einrichten und installieren kannst.

Ein Hinweis vorweg (Disclaimer): Dieser Artikel stellt keine Rechtsberatung dar. Für detaillierte rechtliche Fragen bitte ich Dich lieber Leser einen Anwalt zu konsultieren. Die vorgestellten Tools können dabei keine rechtliche Beratung ersetzen oder für die DSGVO Konformität deiner Website garantieren. Aber sie können dir helfen viele Stunden Arbeit zu sparen.

Warum braucht man eigentlich ein WordPress Cookie Plugin wie Borlabs Cookies?

Ganz kurz, weil es zum Thema Cookies, Cookie Banner, Cookie Box etc. ein entsprechendes BGH Urteil zur Cookie Cookie-Opt-In Pflicht gibt.

Denn fast alle Webseiten verwenden Cookies. 

Ein Cookie ist dabei eine Textinformation, die im Browser auf dem Computer des Betrachters jeweils zu einer besuchten Website (Webserver, Server) gespeichert werden kann. Aufgabe dieser Cookies ist beispielsweise die Identifizierung des Nutzers einer Website (Session ID), das Abspeichern eines Logins bei einer Internetanwendung wie Wikipedia, Facebook usw. oder das Abspeichern eines Warenkorbs bei einem Online-Händler.

Ein häufiger Einsatzzweck ist das Webtracking von Nutzern. Cookies sind also da das Surfen auf einer Website zu erleichtern, etwa dadurch dass der Nutzer seine Zugangsdaten nicht bei jedem Besuch neu eingeben muss oder erkannt wird, was der Nutzer bereits gekauft hat.

Um den User über die Cookie Nutzung zu informieren werden Cookie Banner oder eine Cookie Box eingesetzt. Diese Cookie Banner oder Cookie Box ploppen beim Besuch einer Webseite bspw. am untern Seitenbereich auf, wie bspw. dieses hier:

Cookie Banner

Warum gibt es ein Problem mit dem Cookie Banner bzw. Cookie Box?

Das wurde nun im besagten BGH Urteil geklärt.

Die Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) hatte gegen das Unternehmen „planet49″ geklagt, welches Nutzerdaten für Werbezwecke im Rahmen eines Gewinnspiels sammelte⁠.⁠

Folgende Cookie Banner -Einwilligungs-Kästchen fanden die Teilnehmer des Gewinnspiels vor: ⁠

1. Ein nicht vorangehaktes Kontrollkästchen mit einer Einwilligung in Werbezusendungen.⁠

2. Ein vorangehaktes Kontrollkästchen, über das sie sich mit dem Einsatz von Cookies unterschiedlicher Anbieter einverstanden erklärten.⁠

Planet 49 wollte sich dabei in Form von Hinweistexten das Recht einräumen lassen, Cookies im Browser des Nutzers zu setzen, damit Dienstleister „Interessen gerichtete Werbung“ ausspielen könnten. Das Kästchen war bereits vorangekreuzt und erst mit einem zusätzlichen Klick konnten die Nutzer diese Zustimmung widerrufen.

Der vzbv fand, dass das Kontrollkästchen für Cookies nicht hätte vor angehakt werden müssen, klagte und bekam nun vor dem BGH Recht.⁠

„Die Einholung der Einwilligung mittels eines voreingestellten Ankreuzkästchens war nach der bis zum 24. Mai 2018 geltenden Rechtslage – also vor Geltung der Verordnung (EU) 2016/679 – im Sinne von § 307 Abs. 2 Nr. 1 BGB mit wesentlichen Grundgedanken des § 15 Abs. 3 Satz 1 TMG unvereinbar.“

Was heißt das nun genau für Cookie Banner bzw. eine Cookie Box?

In der Grundeinstellung deiner Cookies (bspw. auf deiner Website oder App) müssen ALLE Tracking Cookies IMMER ausgeschaltet sein.

Tracking Cookies sind bspw. der Facebook Pixel, der Google Tag, usw. Der Nutzer kann sich dann über eine freiwillige Cookie Opt-In Möglichkeit dazu entscheiden noch weitere Cookies, die der Erstellung von Nutzerprofilen für Zwecke der Werbung und Marktforschung dienen, zuzulassen. ⁠

Er muss also ausdrücklich einwilligen, dass er dem zustimmt. Das ist der sogenannte Opt-in. Opt-In bedeutet, dass jemand der auf deine Website kommt erst und nur dann getrackt wird, wenn er auf “Cookies zustimmen” klickt bzw. in den Einstellungen einzelne Dienste freischaltet.

Das bedeutet: Für alle Dienste, die personenbezogene Daten deiner User an externe Server übermitteln brauchst du die Einwilligung deiner User. Insbesondere, wenn die Daten deiner User auf den externen Servern verarbeitet und ausgewertet werden.

Und ganz wichtig: Vor der Einwilligung des Nutzers dürfen noch keine Daten übertragen werden.

Der Einwilligungstext bei einem Cookie Hinweis sollte beim ersten Aufruf der Seite (Cookie Warnung) eingeblendet werden.

Der Text für die Cookie-Nutzung sollte so konkret wie möglich sagen, um welche Daten es geht, wozu diese genutzt werden und an wen diese Daten evtl. weitergegeben werden. Der Nutzer muss detailliert über die Dienste informiert werden, die Cookies setzen und Daten übertragen.

Wichtig zu beachten:

Viele einfache Cookie Banner werden den aktuellen rechtlichen Anforderungen nicht mehr gerecht werden (können). Gemeint sind dabei diejenigen Cookie Banner, die voreingestellte Häkchen für jede Art von Tracking vorsehen oder reine Hinweis Cookie Banner, die überhaupt keine Auswahlmöglichkeit anbieten, wie eben solche, die immer noch zu Hauf auf Webseiten zum Einsatz kommen,

Und leider sind viele Cookie Banner nur bloße Cookie Banner Hinweise (Cookie Notice). Bei vielen Cookie Banner fehlt genau die jetzt um so wichtigere Funktion. Nämlich das Cookies insbesondere Tracking Cookies erst “feuern” können, wenn der Website Nutzer dazu eingewilligt hat.

Anders ausgedrückt: Oftmals werden gerade OHNE eine Einwilligung bereits Daten übertragen.

Sollte man also nur mit einem “Cookie Hinweis” oder “Cookie Banner” OHNE Einwilligungsmöglichkeit und vor allem OHNE entsprechender Programmierung (erst nach Einwilligung werden Daten übertragen) arbeiten, dann schwebt man in einem großen rechtlichen Risiko. Diese Einwilligung ist eine aktive Zustimmung durch “klick” im Cookie Banner.

Prüfe also Deinen Cookie Banner, ob er über diese wichtige Funktion verfügt.

Prüfe das insbesondere wenn Du einen Webseiten Baukästen für Deine Website oder Landingpage verwendest.

Denn insbesondere die integrierten Cookie Banner der Webseiten Baukästen Tools bzw. Funnel Builder Software sind oftmals nur solche Cookie Banner, die nur informieren (Cookie notice). Demnach genügen sie dadurch nicht den aktuellen Ansprüchen.

Solltest Du weiterhin nur solch bloße Cookie Hinweis Banner verwenden, dann ist Deine Webseite einem Sicherheitsrisiko ausgesetzt und Du hast akuten Handlungsbedarf.

Und genau hier kommt Borlabs Cookie ins Spiel. Denn mit diesem Cookie Plugin kannst Du Deine Cookie Box und Deine Cookie Banner DSGVO konform einrichten und auch vom Design her entsprechend gestalten (dazu weiter unten mehr). Aber Borlabs Cookies können noch mehr. Und auch darauf will ich in diesem Borlabs Cookie Test eingehen

Idee

Was ist Borlabs Cookie?

Borlabs Cookie ist ein besonderes Cookie-Hinweis Plugin für WordPress!

Das WordPress Cookie Plugin von Borlabs lässt deine Besucher über eine Checkbox bzw. Switch-Button je Cookie und Cookie Gruppe auswählen, zu welchen Cookies sie einwilligen möchten (Opt-in) oder eben nicht. Viele andere Cookie Plugins informieren lediglich übe die Verwendung von Cookies und bieten teilweise nur einen Opt-out an, was wie wir oben gesehen haben, nicht DSGVO-konform ist.

Borlabs Cookie ist nach meiner persönlichen Meinung nach ein einfach zu bedienendes WordPress Plugin, das es Webseiten Betreibern ermöglicht, eine Vielzahl von Cookies zu integrieren. Zudem ist das Einrichten und Installieren von Borlabs Cookie sehr einfach.

Das könnte Dich auch intressieren: Die 6 besten WordPress Landing Page Plugins.

Wie funktioniert Borlabs Cookie? Genau so wie es sein soll. Denn JavaScript wird aktiviert und das Cookie wird erst dann “gefeuert”, wenn dein Besucher sein ausdrückliches Einverständnis dazu gibt.

Das Borlabs Cookie Plugin enthält den notwendigen Code für Google Analytics, Google AdSense, Google Tag Manager und Facebook Pixel Tracking. Du musst dabei lediglich deine Tracking-ID eingeben und Borlabs Cookie erledigt den Rest. Wie schon oben beschrieben, ist das sehr einfach.

Zu beachten ist, dass die IP-Adressen deiner Besucher datenchutzkonform nur an die Dienste übertragen, wenn diese ihre Einwilligung geben. Für die Einwilligung muss die Website dabei nicht neu geladen werden. Die entsprechenden Tracking-Codes werden gemäß der Benutzerauswahl nachgeladen. Für deine Cookies gibt es darüber hinaus eine integrierte, durch das DSGVO geforderte Opt-out Lösung für deine Besucher. Die Cookie Einstellungen der Webseiten Besucher werden außerdem ohne die jeweiligen personenbezogenen Daten zu verarbeiten, in einer Log gespeichert und du und deine Besucher können somit nachvollziehen, wann sie zu welchen Cookies ihre Einwilligung gegeben haben.

Weiterhin können Iframe-Inhalte automatisch blockiert werden ohne die IP-Adresse an den externen Dienst zu übertragen. Der jeweilige Besucher der Website hat dann die Wahl, welche Inhalte er wann laden möchte.

Einfach gesagt, ist Borlabs Cookie ein WordPress Plugin, das Webseiten Betreibern hilft, die DSGVO und E-Privacy Verordnung einzuhalten, und zumindest dort dann rechtssicher zu sein.

Ich persönlich finde, das Borlabs Cookie ein klasse Tool ist.

Die nach meinen Borlabs Cookie Erfahrungen “besten” Funktionen

Im Folgenden liste ich Dir die wichtigsten und nach meinen Borlabs Cookie Erfahrungen besten Funktionen auf:

  • Cookie Einwilligungsfunktion um DSGVO konform zu sein: Wie bereits oben dargestellt dürfen mit der DSGVO (GDPR) bzw. spätestens mit der ePrivacy-Verordnung Cookies nicht mehr ohne Einwilligung des Webseiten Besuchers gesetzt werden. Das Opt-out-Verfahren ist nicht mehr zulässig. Mit Borlabs Cookie kannst Du datenschutzskonform Cookies mittels Einwilligung (Opt-in), also erst nach der Zustimmung des Besuchers, setzen. Mit einem Klick kann der Besucher dir die Einwilligung geben, die du für deine Website möchtest.Dabei können die Besucher gezielt Cookie Gruppen oder zu einzelnen Cookies einwilligen. Dieses Feature grenzt Borlabs Cookie von vielen anderen einfachen “Cookie Bannern” die bloß informieren ab.
  • Einfache Cookie & Cookie Gruppen Verwaltung: Du kannst deine Cookies in Cookie Gruppen verwalten und eine übersichtliche Liste in deiner Datenschutzerklärung mit allen Informationen wie Name, Laufzeit, Zweck, Herkunft etc. ausgeben, und dabei beliebig viele Cookie Gruppen und Cookies anlegen und deinen Besuchern die Wahl zu geben, in welche sie einwilligen.
  • Mehrsprachigkeit: Mit Hilfe der WordPress Plugins WPML oder Polylang ist Borlabs Cookie individuell für verschiedene Sprachen konfigurieren. Borlabs Cookie ist in Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Niederländisch, Polnisch und Spanisch verfügbar und ist somit insbesondere dann das Cookie Plugin der Wahl, wenn man international ausgerichtet ist. Zudem können alle Texte, die dem Besucher angezeigt werden, im Borlabs Cookie Dahsboard individuell angepasst werden.
  • Mit jedem Worpress Themes kompatibel wie bspw. Avada, Beaver Builder, Divi, Elementor Pro, The7, WPBakery Visual Composer.
  • Mit allen WordPress Caching Plugins kompatibel
  • Individuelle Gestaltung der Cookie Box mit 30 Einstellungen hinsichtlich Farben, Logo, Schriftart, Text, usw. sowie 9 verschiedenen Positionen sowie insgesamt 77 Animationen. Gerade diese Funktion ist neben der Einwilligung im Hinblick auf eine datenschutzkonforme Cookie Box in meinen Augen sehr wichtig
  • Verschiedene Layout Möglichkeiten von Cookie Box oder Cookie Bar. Es stehen insgesamt 4 Layouts zur Verfügung, wobei alle Layouts optimiertsind für Desktop, Tablet und Mobile Geräte. Somit kann man die Cookie Box individuell und so wie man möchte auf die Website einbinden. Klasse, wie ich persönlich finde.
  • Mit dem Content Blocker kannst Du YouTube Videos, Google Maps, Social Media Posts und Co sicher auf Deiner Website einbinden. Borlabs Cookie erkennt und blockiert automatisch Iframes von YouTube, Vimeo, Google Maps oder auch Embed URLs von KlickTipp Facebook, Twitter, Instagram und vielen mehr. Erst per Klick durch den Besucher wird der Inhalt geladen. Borlabs Cookie bietet zudem die Möglichkeit YouTube und Vimeo Thumbnails automatisch lokal zu speichern, ohne dass die IP-Adresse des Besuchers an die Video-Plattform übermittelt wird. das ganze ist dann auch von Quelle zu Quelle individuell einstellbar, so dass man auch hier eine gewisse Individualität hat.
  • Ezoic Integration: Einwilligungen werden an das Ezoic Framework geleitet. Über Ezoic werden mit Hilfe des IAB Frameworks diese Einwilligungen nach TCF v1.1 und in Zukunft auch TCF v2.0 an digitale Publisher weitergereicht. Sehr praktisch, wie ich persönlich finde, insbesondere dann, wenn man seinen Website mit Ezoic monetarisieren möchte.
  • Barrierefreie Cookie Box: Sehbehinderte Menschen, die auf einen Screenreader angewiesen sind, können die Cookie Box komfortable mit Hilfe der Tastatur steuern.
  • Mit Hilfe der Einwilligungs-Historie kannst du nachvollziehen, wann dein Besucher zu welchen Cookies bzw. Cookie Gruppen seine Einwilligung gegeben hat
  • Dank der Statistiken ist es möglich nachzuvollziehen, welche Cookie Gruppen mehr Einwilligungen erhalten. Dies liefert Ansatzpunkte, um durch Text-Anpassungen und Cookie-Versionierung die Einwilligungsrate zu erhöhen. Sehr hilfreich, insbesondere dann wenn man Cookies zu Marketingzwecken setzen will.

 

Das Borlabs Cookie WordPress Plugin bietet nicht nur einen großen Funktionsumfang, sondern wird auch regelmäßig verbessert sowie aktualisiert und an die aktuelle dynamische Rechtslage angepasst. Das finde ich persönlich sehr gut.

So war z. B. das vom EuGH geforderte Opt-In-Layout für Tracking-Cookies bereits wenige Tage nach dem Urteil in Borlabs Cookie integriert (siehe bspw. Änderungen in Version 2.1 im Borlabs Cookies Changelog).

Für wen ist das Borlabs Cookie Plugin geeignet?

Borlabs Cookies ist für jeden geeignet, der mit seiner Website Cookies Datenschutzkonform einbinden will.

Borlabs Cookie Preise und Kosten

Die Borlabs Cookie Preise und Kosten empfinde ich persönlich als sehr fair. Insbesondere im Anbetracht der Risiken, die man eingeht, wenn man kein rechtskonformes Cookie Plugin nutzen würde. Für eine einzelne Website bezahlst du gerade einmal 39 € inkl. MwSt. im ersten Jahr.

Auf Verlängerungen der Lizenz bekommst du 30% Rabatt, das heißt ab dem zweiten Jahr zahlst du nur noch 27,30 €. 

Inngesamt stehen vier Pakete zur Verfügung, die sich hauptsächlich anhand der inkludierten Menge an Websites unterscheiden.

Borlabs Cookie Preise Kosten

Die Borlabs Cookie Preise und Kosten sind dabei inklusive Support und Updates für das kommende Jahr.

  • Personal: 1 Webseite, 39,- € inkl. MwSt. 
  • Business: 2 Webseiten, 59 € inkl. MwSt.
  • Professional: 25 Webseiten, 149 € inkl. MwSt.
  • Agency: 99 Webseiten, 299 € inkl. MwSt.

 

Wenn du umsatzsteuerpflichtiger Unternehmer bist, dann denke unbedingt daran deine Umsatzsteuer-ID (VAT) bereits beim Kaufprozess des Zahlungsanbieters Paddle zu hinterlegen.

Wie Du das Borlabs Cookie Plugin installieren kannst

Um das  WordPress Plugin nutzen zu können benötigst Du eine Lizenz für Borlabs Cookie*. Nachdem Du Borlabs Cookie* erworben hast bekommst Du den Link zum Download des Plugins per E-Mail.

Wordpress Plugin Installieren

Installiere das Plugin dann unter „Plugins“ -> „Plugin installieren“ ->„Plugin hochladen“. WordPress entpackt das automatisch. Danach kannst Du das Plugin aktivieren. Idealerweise jedoch erst nach einem Backup um auf Nummer sicher zu gehen.

Das Plugin ist zwar jetzt aktiviert, aber noch lange nicht angeschaltet und aktiv. Denn dazu musst Du noch den Lizenzcode eingeben, den Du mit dem Kauf erhältst.

Borlabs Cookie Lizenz Schlüssel eingeben

Wie Du Borlabs Cookie einrichten kannst – Ultimative Anleitung um DSGVO konform zu sein

Bei der Frage, wie man am besten Borlabs Cookie einrichten kann muss man zum einen die technischen Einstellungen im Blick haben, aber auch das Design der jeweiligen Cookie Box.

Denn aktuell sollen mehr 10.000 Webseiten sollen europaweit wegen unwirksamer Cookie-Opt-Ins angeschrieben werden. Bemängelt werden die in diesem Bild aufgeführten Fehler (so genannte Dark-Patterns), die oftmals beim Einrichten der Cookie Box, aufgrund “kritischer” Voreinstellungen gemacht werden.

Cookie Banner Fehler

Werden die Fehler nicht behoben, droht nyob, die Datenschtzorganisation von Max Schrems, mit Beschwerden bei den Datenschutz Aufsichtsbehörden.

Ob man das nun gut findet oder schlecht, kann dahin gestellt bleiben. Allerdings ist davon auszugehen, dass nicht nur Datenschutzbehörden, sondern auch Gerichte Max Schrems Recht geben werden.

Deswegen sollte man auch immer das Design der Cookie Box im Blick haben, wenn man Borlabs Cookie einrichten will.

Achten sollte man dann darauf, dass die sogenannten “Dark Patterns“, sinngemäß “dunkle Schemen“ bei der designtechnischen Gestaltung der Cookie Box vermieden werden. Denn in der Praxis sind die “Dark Patterns” bei der Gestaltung der Cookie Box eher die Regel, als die Ausnahme.

Was das konkret bedeutet, lässt sich am besten anhand der folgenden Beispiele von Dr. Thomas Schwenke verdeutlichen:

  • fehlender Ablehnen Button: Die Ablehnung der Cookies sollte so einfach sein, wie die Zustimmung. Insbesondere sollen Nutzer durch eine Gestaltung des Zustimmungsdialogs, nicht derart in die Irre geführt werden, dass sie Cookies aus versehen zustimmen oder weil die Ablehnung viel einfacher fällt
  • Eindeutige Bezeichnung: Zulässig sind Schaltflächen, die Begriffe, wie “Ablehnen” und “Akzeptieren” tragen. Der Begriff “Nur notwendige Cookies akzeptieren” wurde vom LG-Rostock für unzureichend gehalten
  • Farbe der Schaltflächen: Vorsicht sollte bei Leitung der Nutzer mithilfe von Farben angebracht sein. Es gibt zwar keine klaren Vorgaben. Wer jedoch die “Akzeptieren“-Schaltfläche farblich knallig gestaltet und “Ablehnen“-Schaltfläche grau, so dass sie in den Hintergrund tritt, der setzt sich dem Vorwurf aus, die Nutzer bewusst in die Irre zu führen.
  • Größe und Form: Die Schaltflächen zum Akzeptieren und Ablehnen sollten nach Möglichkeit gleich groß sein, um als gleichwertig zu gelten.
  • Ablehnung auf zweiter Ebene: Sehr häufig müssen Nutzer eine Unterseite der Consent-Management-Plattform aufrufen, um nicht unbedingt erforderliche Cookies abzulehnen. Ein derartiges Verfahren ist risikoreich und wäre ausgehend von der Rechtsprechung des BGH eher unzulässig (BGH, 28.05.2020 – I ZR 7/16, Rn. 32).

Das führt dann bspw. dazu eine Borlabs Cookie Box, die so aussieht, nicht rechtskonform wäre, da bspw. der Verweigern Button fehlt.

Borlabs Cookie Box verweigern Button fehlt

Stattdessen wäre dieses Borlabs Cookie Box schon eher konform der DSGVO:

Borlabs Cookie Box

Damit Du nun beim Einrichten von Borlabs Cookie diese Dark Aptterns direkt vermeidest, will ich Dir in dieser Borlabs Cookie Einrichten Anleitung im Detail zeigen, wie Du das bewerkstelligen kannst.

Die Allgemeinen Einstellungen der Cookie Box vornehmen – Dark Patterns vermeiden

Unter „Borlabs Cookie“ -> „Cookie Box“ findest du die Allgemeinen Einstellungen zur Borlabs Cookie Box.

Borlabs Cookie Einstellungen

Die erste Einstellung die zu beachten ist „Cookie Box anzeigen“. Diese Einstellung muss auf „An“ stehen.

Das sorgt dann dafür, dass deine Cookie Box aktiviert ist, aber dadurch noch nicht auf deiner Website angezeigt wird. Die Einstellung zum Anzeigen lassen gehen wir erst im letzten Schritt an.

Zudem ist es um rechtskonform zu sein extrem wichtig, dass die Einstellung „Verweigern Option ausblenden“ auf „Aus“ steht. Denn wenn sie auf an wäre, würde in der Borlabs Cookie Box, kein Button zum „Ablehnen“ angezeigt werden, wie Du hier sehen kannst:

Borlabs Cookie Box verweigern Button fehlt

Und wie wir oben („Dark Patterns“) gesehen haben ist ein Fehlen mit aktuellem DSGVO Recht nicht zu vereinbaren, da der Nutzer die Möglichkeit fehlen würde, die Einwilligung zu sämtlichen Cookies & externen Medien abzulehnen.

Cookie Box Design und Layout anpassen

Unter dem Reiter „Borlabs Cookie“ -> „Cookie Box“ kannst du sofern Du willst, das Design der Cookie Box so auf das Design deiner Website anpassen, wie Du möchtest. Das finde ich persönlich klasse, denn so kann auch der Cookie Banner mit deinem Websiten Design harmonisieren.

Bei „Layout Einstellungen“, kannst Du auswählen welches Layout (Aussehen) deine Cookie Box haben und wo sie positioniert werden soll. Bar läuft über die komplette Breite deiner Webseite. Und eine Box ist eher dezent und zu den Seiten begrenzt.

Rechtlicht spielt es keine große Rolle, ob du dich für die Box oder die Bar entscheidest. Ich empfehle dir jedoch zu testen, welches Design zu mehr Akzeptanz bei deinen Nutzern führt.

Meine Empfehlung hierbei ist, dass Du unbedingt entweder „Bar – Advanced“ oder „Banner – Advanced“ auswählst, denn nur bei den Advanced-Layouts werden die Cookie-Gruppen mit Checkboxen zur Auswahl dargestellt. Und dies ist eben rechtlich erforderlich. Denn die einzeln anklickbaren Elemente bzw. Cookie Gruppen gibt es nur beim “Advanced” Layout.

Borlabs Cookie Design Layout

Eine Cookie Box ohne “Advanced” enthalten diese Checkboxen nicht, sondern nennt die Cookie Gruppen lediglich.

Ich positioniere das Cookie Banner gerne „Oben zentriert“, aber das ist dir überlassen.

Wenn du dein Logo in der Box anzeigen lassen möchtest, kannst du es unter „Logo Einstellungen“ hinterlegen.  

Borlabs Cookie Logo Einstellungen

Alternativ kannst du das Logo mit der Option „Zeige Logo“auch einfach deaktivieren.

Du findest auf dieser Einstellungsseite noch viele weitere Designeinstellungen wie beispielsweise die Farben, Abstände, Einstellungen für den Button und weiteres. Diese kannst du nach Belieben anpassen.

Borlabs Cookie Layout Farben

Es gibt eine sehr hilfreiche Legende in der Sidebar (lila Hintergrund) für die Anapssung des Designs. Wenn du die Legende anklickst, dann siehst du detailliert was sich wo ändert, um Dir ein Bild zu machen, welche Einstellungen Du wählen sollst.

Borlabs Cookie Design Legende

Wichtig ist aber in jedem Fall im Hinblick auf die oben erwähnten Dark Patterns, dass Du zum einen den  „Ablehnen“ Button inkludierst und ihn bestenfalls auch so benennst und, dass Du zudem den Ablehnen Button nicht farblich versteckst, um die Nutzer nicht bewusst in die Irre zu führen.

Borlabs Cookie Box

Sehr wichtig ist in meinen Augen auch der Abschnitt zu den Texteinstellungen.

Auch hier stehen Dir wieder diverse Einstellungsmöglichkeiten zur Verfügung, um alle Texte in deiner Cookie Box anzupassen.

Borlabs Cookie text Einstellungen

Und gerade die Texte sind zum einen rechtlich bedeutend (siehe oben) und zum anderen können diese können einen großen Einfluss darauf haben, ob Nutzer die von dir gewünschte Einwilligung erteilen oder nicht.

So solltest du bei deiner Wortwahl unbedingt auf Transparenz und eine klare Handlungsaufforderung achten.

Gib deinen Besuchern einen Einblick, warum du auf die Verwendung der von dir eingesetzten Cookie angewiesen bist und zeige auf, welchen Nutzen deine Besucher daraus ziehen. Auch ein kurzer Hinweis darauf, dass mit erhobenen personenbezogenen Daten (z. B. bei für das Marketing erforderliche Tracking-Cookies) sehr verantwortungsvoll umgegangen wird, kann die Akzeptanz deiner Cookie ebenfalls steigern, und zu mehr Einwilligungen führen.

Bedenke zudem, dass Buttons zulässig sind, die Begriffe, wie “Ablehnen” und “Akzeptieren” tragen, und dass der Begriff “Nur notwendige Cookies akzeptieren” vom LG-Rostock für unzureichend gehalten wurde.

Herausfinden welche Cookies Deine Website setzt

Bevor Du die Cookies in Borlabs anlegen kannst, musst Du herausfinden, welche Cookies denn überhaupt auf Deiner Website gesetzt sind. Wichtig hierbei zu wissen ist, dass Borlabs Cookie die auf deiner Website eingesetzten Dienste und Cookies nicht automatisch erkennt. Das musst Du quasi “händisch” herausfinden, indem Du überlegst was Du auf Deiner Website eingebunden hast. Hilfreich kann sein deine Website mit dem Tool Webbkoll zu checken, um zu sehen, welche Cookies insbesondere Third-Party-Cookies (Cookies von Dritten) evtl. tatsächlich gesetzt werden.

So oder so empfehle ich aber ein anfängliches Brainstorming. Mach Dir also Gedanken welche Cookies auf Deiner Website eingebunden sind. Dabei könnten sie bspw. von solchen Diensten stammen:

  • Anaylse-Tools (Google Analytics, Matomo/Piwik, etc.)
  • Marketing Tools für Tracking und Retargeting (Google Tag Manager, Facebook Pixel, Pinterest Pixel)
  • Eingebettete Videos (YouTube, Vimeo etc.
  • Social Media Plugins und Posts (Facebook Like Button, Instagram Posts, Twitter Tweets etc.)
  • Kartendienste (Google Maps, Bing Maps, OpenStreetMap etc.)
  • Werbenetzwerke (Google AdSense, Taboola, media.net, Outbrain, Ezoic etc.)
  • VG Wort

 

Cookies könnten dabei folgendermaßen in Deiner Website eingebunden sein:

  • Über dein WordPress Theme bspw. indem der Cookie in den Quelltext eingebettet ist
  • Über die Theme-Einstellungen (z. B. über Extra-Felder für Code)
  • Über ein spezielles Plugin oder Plugins zum Einfügen von Code bspw. in den Header oder Footer
  • usw.

 

Cookie Gruppen definieren

Die Cookies werden dann entsprechenden Cookie Gruppen in Borlabs zugefügt. Dabei gibt es in Borlabs Cookies bereits vordefinierten Cookie-Gruppen, die Du in der Regel nicht verändern brauchst. Die Gruppen 

  • Essenziell, 
  • Statistiken, 
  • Marketing und 
  • Externe Medien

 

sollten meiner Erfahrung nach 99% aller Cookies abdecken.

Borlabs Cookie Gruppen

Du hast mit Borlabs Cookie jedoch auch immer die Möglichkeit, eigene Cookie-Gruppen anzulegen.

Diese Gruppen lassen sich einfach unter dem Menüpunkt Cookie Gruppen anlegen und bearbeiten.

Cookies anlegen

Im Menüpunkt „Borlabs Cookie“ -> „Cookies“ kannst du dann die identifizierten Cookies zusätzlich zu den Standard-Cookies in den passenden Cookie-Gruppen hinzufügen. Nur wenn du die Cookies hier hinterlegst, werden sie erst nach der Einwilligung des Nutzers gesetzt.

Deswegen ist die vorherige Analyse so wichtig, denn hier sollen nun alle Cookies angelegt werden, die Du auf Deiner Website gefunden hast. Bspw. kannst Du deinen Facebook Pixel unter „Marketing“ und die Google Analytics Tracking ID unter „Statistiken“, überlege immer, welche der Cookie Gruppen Sinn machen.

Du ein neues Cookie in einer Gruppe erstellen, indem Du auf den blauen Button Neu hinzufügen über der jeweiligen Cookie Gruppe klickst:

Borlabs Cookies anlegen

Danach musst Du dann entsprechende Cookie-Einstellungen, Cookie-Informationen sowie sofern erforderlich zusätzliches JavaScript hinzuzufügen:

Borlabs Cookie Informationen anlegen

Borlabs Cookie bringt von Haus aus die Unterstützung für folgende Dienste mit (natürlich kannst du aber auch benutzerdefinierte hinterlegen):

  • Facebook Pixel
  • Google AdSense
  • Google Analytics
  • Google Tag Manager
  • Google Maps
  • Matomo (ehemals Piwik)
  • Matomo Tag Manager
  • Polylang
  • WooCommerce
  • WPML
  • Ezoic
  • Hubspot
  • Userlike
  • Tidio
  • Hotjar

Für diese Dienste sind die Texte und alle Daten korrekt hinterlegt. Du musst dann lediglich deinen vom jeweiligen Dienst stammenden Tracking-Code, eine ID oder ähnliches einfügen.

Wenn Du nicht genau weißt welche Informationen wie eingefügt werden müssen, dann hilft Dir Borlabs Cookie bei der Konfiguration. Es bietet für nahezu alle häufig vorkommende Cookies eine bebilderte Anleitung an.

Die zu Anleitung zur VG Wort findest du bspw. hier.

Borlabs Cookie, ist übrigens wie ich der Meinung, dass die von der VG Wort gesetzten Cookies als Essenziell, also als technisch notwendig, einzustufen sind.

Mit einem abschließenden Klick Auf alle Einstellungen speichern ist das Cookie dann angelegt und in der Übersicht der einzelnen Cookie Gruppe sowie in der Cookie-Box, die deinen Besuchern angezeigt wird.

Externe Inhalte blockieren mit dem Conten Blocker

Der Content Blocker von Borlabs Cookie bietet dir die Möglichkeit, externe Inhalte erst dann zu laden, wenn der Nutzer in diesen Inhalt aktiv eingewilligt hat.

Borlabs Content Blocker

 Wenn du alles bis zum Opt-In blockieren möchtest, musst du nichts weiter einstellen. Von Haus aus sind hier bereits einige bekannte und häufig genutzte Dienste hinterlegt. Zu solchen externen Meiden zählen in der Regel eingebetteten Medien und iframes, wie z. B.:

  • Instagram-Posts
  • Twitter Tweets
  • Vimeo-Videos
  • YouTube-Videos
  • Google Maps
  • OpenStreetMap
  • Aber auch sonstige iframes wie bspw. das KlickTipp Anmeldeformular, etc.

Zusätzlich gibt es einen Blocker namens „Standard“. Dieser ist von Haus aus aktiv und blockiert sämtliche externen Inhalte, für die kein eigener Content Blocker erstellt wurde. Das bedeutet, dass ohne Einwilligung des Nutzers also überhaupt keine Medien von fremden Servern geladen werden, um absolut auf Nummer sicher zu gehen.

Wenn du diese Inhalte doch anzeigen lassen möchtest, dann kannst du über die „Allgemeinen Einstellungen“ -> Host(s) Ausnahmeliste entweder gewisse externe Medien ohne Zustimmung laden lassen oder den Standard-Blocker rausnehmen und nur die gewünschten Medien per Blocker hinterlegen.

Blockierte Inhalte werden übrigens durch einen Platzhalter ersetzt.

Den Script Blocker einstellen

Mit dem Script Blocker kannst Du einzelne JavaScripte blockieren und nur ausführen, wenn der Besucher seine Einwilligung dazu gegeben hat. Wenn Dueinen Script Blocker einrichtest, durchsucht Borlabs Cookie Deine Website nach verwendeten JavaScripts, zeigt diese an und ermöglicht es Dir, sie zu blockieren.

Mit einem Script Blocker kannst Du Deinen Besuchern eine Opt-in-Lösung für Plugins wie bspw. PixelYourSite anbieten.

Nach dem Borlabs Cookie Einrichten, die Cookie Box aktivieren

Wenn du alle Einstellungen vorgenommen hast, musst du die Opt-In Cookie Box noch aktivieren.

Navigiere hierzu unter „Borlabs Cookie“ -> „Einstellungen“ und stelle den „Borlabs Cookie Status“ auf „An“.

Borlabs Cookie anschalten

Borlabs Cookie Alternativen

Im Folgenden will ich Dir noch einige Borlabs Cookie Alternativen vorstellen.

Mehr dazu findest Du in meinem ausfürllichen Vergleich der besten WordPress Cookie Plugins:

Borlabs Cookie Alternative #1: DSGVO Pixelmate

DSGVO Pixelmate

DSGVO Pixelmate*ein Worpress Plugin, dass Dir genauso wie Borlabs Cookie hilft, deine Webseiten Besucher nur dann zu tracken, wenn sie das auch wirklich wollen. Also nur dann wenn sie ihre Einwilligung dazu gegeben haben.

Hinter DSGVO Pixelmate* stehen Soulsites und die gerade im Social Media Bereich bekannte Rechtsanwältin Sabrina Keese-Haufs, die auf IT-und Online Marketing Recht spezialisiert ist, entwickelt.

DSGVO Pixelmate

DSGVO Pixelmate steuert wie Borlabs Cookie die vorherige Abfrage Deiner Cookies – bevor diese von Deiner Seite geladen werden.

Das DSGVO Pixelmate generiert dabei Codes für Google Analytics, den Facebook Pixel usw. und erstellt eine Cookie Meldung.

Du kannst einstellen wie lange dieser Code geladen wird. Zum Beispiel so lange, bis deine Nutzer dem Tracking im Cookie Banner widersprechen (Opt-Out) oder startet erst dann, wenn sie dem Tracking zustimmen (Opt-In).

Außerdem können alle externen Ressourcen (YouTube, Google Maps, Google Fonts…) mit in das Cookie Banner aufgenommen und reguliert werden.

Falls das Tracking von einem Nutzer nicht akzeptiert wurde, werden für bestimmte Dienste wie YouTube, Vimeo und Twitter, Meldungen generiert, die dem Nutzer nochmals die Möglichkeit geben diese Dienste einzeln zu erlauben.  

Das DSGVO Pixelmate WordPress Plugin hilft dir also dabei die Anforderungen an die DSGVO und ePrivacy auf deiner WordPress Website umzusetzen.

DSGVO Pixelmate überzeugt vor allem dadurch, dass es sich einfach und schnell konfigurieren lässt. Um Google Analytics bzw. den Facebook Pixel einzubinden, brauchst du z. B. nicht den kompletten Tracking-Code. Es reichen die Google Tracking ID bzw. Facebook Pixel ID.

DSGVO Pixelmate erfordert also wie Borlabs Cookie etwas Einstellungsbedarf zu Beginn, aber dann kannst Du beruhigt Deine Webseiten für Dich arbeiten lassen. Zudem kannst Du mit DSGVO Pixelmate auch das Design der Cookie Box anpassen, was aktuell ja ein sehr wichtiger Aspekt ist, um rechtssicher zu sein.

DSGVO Pixelmate Cookie Box

Die Basis Version von DSGVO Pixelmate ist günstig, aber nur auf eine Webseite beschränkt. Solltest Du mehrere im Einsatz haben, dann würde das entsprechend mehr kosten.

Ein klarer Unterschied zu Borlabs Cookie ist, dass es keine jährlichen Kosten auf Dich zukommen. Stattdessen bietet DSGVO Pixelmate einen Liftetime Deal an. Das finde ich persönlich klasse.

Alles in allem ist DSGVO Pixelmate eine gute Borlabs Cookie Alternative, wobei mir persönlich Borlabs noch besser gefällt, insbesondere weil in DSGVO Pixelmate keine Statistiken vorhanden sind und zudem der Funktionsumfang etwas geringer ist als bei Borlabs Cookie.

Du kannst Dir DSGVO Pixelmate* jetzt näher ansehen, indem Du auf den untenstehenden Button klickst.

Borlabs Cookie Alternative #2: Real Cookie Banner

Die Borlabs Cookie Alternative Real Cookie Banner ist relativ neu auf dem Markt. Das interessante dabei ist, dass Real Cookie Banner einen ähnlich großen wenn nicht sogar einen etwas größeren Funktionsumfang als Borlabs Cookie bietet. Zudem lässt sich diese Borlabs Cookie Alternative auch schnell konfigurieren, hat ein schönes Interface und überzeugt durch Liebe zum Detail.

Real Cookie Banner

Mit das größte Kaufargumente für das Real Cookie Banner Plugin ist seine riesige Auswahl an Cookie-Vorlagen. Die Borlabs Cookie Alternative bietet aktuell 101 Vorlagen und deckt damit wahrscheinlich 80 bis 90 % aller verwendeten Dienste auf WordPress-Websites ab.

Real Cookie Banner Vorlagen

Das erspart enorm viel Arbeit der real Cookie Banner Einrichtung, denn du dadurch musst du viel weniger Details zu deinen Cookies bzw. Diensten selbst hinterlegen.

Zudem ist das Design des Cookie-Banners visuell über den WordPress Customizer anpassbar, was sehr praktisch ist, denn normalerweise konfiguriert man das Design und das Layout der Cookie Box in den Plugin-Einstellungen.

Real Cookie Banner Einstellungen

Wenn man seine Design Anpassungen dann sehen möchte, so muss man zunächst erst einmal den Cache deines Caching-Plugins löschen (das macht Real Cookie Banner bei Änderungen am Banner übrigens automatisch) und dann den Browser-Cache. Das kann einen echt nerven.

Was mir persönlich auch gut am Real Cookie Banner gefällt, ist die Tatsache, dass es Optionen gibt, um einen Altershinweis zur Einwilligung im Cookie-Banner anzuzeigen oder auf die Datenverarbeitung in den USA hinzuweisen, was laut des Datenschutzexperten Dr. Schwenke rechtliche Risiken durch das Unwirksamwerden des Privacy Shields reduzieren kann.

Zu beachten ist allerdings, dass die real Cookie Banner Preise etwas höher sind als bei Borlabs Cookie. So kostet die Einzel-Lizenz 10 € mehr als bei Borlabs Cookie und die Agency-Lizenz für 299 € umfasst nur 25 Websites. Hier bietet Borlabs Cookie 99 Websites zum selben Preis.

Auch verfügt der Real Cookie Banner*nicht über einen automatischen kein Cookie Scanner oder Check, welche Services oder welche Medien auf der Website integriert und eingebettet sind. Zudem werden iframes nicht automatisch durch den Content Blocker blockiert. Denn es werden nur die vom Nutzer hinzugefügte Domains/Dienste blockiert.

Alles in allem ist diese Borlabs Cookie Alternative aber ein tolles Tool, wie ich persönlich finde. Deswegen kann man mit dem Real Cookie Banner nichts falsch machen.

Hier kannst Du Dir den Real Cookie Banner* sichern.

Wichtig: Die Datenschutzerklärung regelmäßig pflegen

Nachdem Du das Borlabs Cookie Plugin installiert und eingerichtet hast und es “Online” ist, solltest Du in jedem Fall noch Deine Datenschutzerklärung überprüfen und gegebenfalls anpassen.

Da Du ja bereits herausgefunden hast, welche Cookies auf Deiner Website tatsächlich gesetzt und im Einsatz sind, musst Du diese natürlich auch noch in Deiner Datenschutzerklärung aufnehmen, sofern sie dort noch nicht zu finden sind.

Sehr praktisch finde ich in diesem Zusammenhang die die Möglichkeit, beim Datenschutz-Generator von e-Recht24* mit ein paar Mausklicks die Cookies und Plugins auszuwählen, so dass dann durch den Generator die entsprechenden  Mustertexte für die Datenschutzerklärung direkt erstellt werden.

Das spart enorm viel Zeit und wie ich finde.

Hier kannst Du Dir im übrigen meine eRecht24 Premium Erfahrungen im Detail durchlesen.

Noch sicherer (aber auch teurer) ist es, wenn du dir deine Datenschutzerklärung von einem Datenschutzbeauftragten oder von einem Anwalt erstellen lässt.

Hier geht´s zum  Datenschutz-Generator von e-Recht24*

Alternative

Ultimative Borlabs Cookie Einrichten – Checkliste als kurze Anleitung

  1. Borlabs Cookie Plugin kaufen*.
  2. Borlabs Cookie installieren.
  3. Eigene Webseite auf Cookies prüfen. Zum Beispiel mit Webbkoll. 
  4. Borlabs Cookie einrichten.
  5. Datenschutzerklärung mit verwendeten Cookies ergänzen. Zum Beispiel mit dem Datenschutz-Generator von e-Recht24*.
  6. Borlabs Cookie Plugin Anschalten
  7. Caching Plugin leeren
  8. Website im Inkognito Fenster testen.

Fazit – Borlabs Cookie Erfahrungen und Test 2021 – Das beste Cookie Plugin für WordPress?

5.0 out of 5.0 stars

Ich denke durch die Ausführungen in diesem Artikel über meine Borlabs Cookie Erfahrungen ist es klar geworden, dass obwohl sie Webseiten Betreiber und auch Nutzer manchmal nerven, Cookie Banner ein absolutes Muss sind in der heutigen Zeit. Aber nicht nur bloße Cookie Banner sondern solche, die auch rechtskonform agieren.

Und Borlabs Cookie ist ein solches und bietet ein hohes Maß an Rechtssicherheit, wenn es richtig konfiguriert ist.

Borlabs Cookie* ist simpel, intuitiv und funktioniert einwandfrei, und deswegen kann ich es jedem WordPress-Nutzer wärmstens empfehlen!

Gut, das Plugin ist nicht kostenlos…

Aber einen Borlabs Cookie PreisPreis ab 39 € im ersten und 27,30 € in den Folgejahren erachte ich aufgrund des großen Funktionsumfangs und vor allem der Sicherheit die man dadurch bekommt für mehr als gerechtfertigt. Für mich gehört Borlabs Cookie* somit zu den Standard-Plugins, die auf keiner WordPress-Website fehlen dürfen.

Meine Borlabs Cookie Erfahrungen haben Dich überzeigt? Dann sicher Dir das Borlabs Cookie* Plugin jetzt hier.

5/5 (1 Review)