Für Laien sind Cookies nicht nur eine süße kulinarische Leckerei. Sie sind auch Daten, die für deine täglichen Browsing-Aktivitäten unerlässlich sind. HyperText Transfer Protocol (HTTP) Cookies sorgen für ein nahtloses Web-Erlebnis, oft ohne das Wissen des Nutzers. Und deswegen verursachen sie auch einige berechtigte Datenschutzbedenken.

Und deswegen wurde das Thema durch das BGH Urteil vom Mai 2020 nun im Rahmen einer Cookie Opt-in Pflicht final geregelt.

Das bedeutet, dass Du in der Regel (aber nicht immer), über einen entsprechenden Cookie Hinweis, der ganz speziellen Voraussetzungen genügen musst, auf Deiner Website nicht mehr umhin kommst.

Erfahre deswegen in diesem Artikel warum für Dich ein bloßer Cookie Banner, der nur über die Cookie Nutzung auf einer Website “informiert” nicht mehr ausreicht, um rechtssicher zu sein, und wie ein Cookie Banner heutzutage gestaltet sein muss, damit Du rechtssicher agierst.

Ferner will ich Dir die 5 Besten WordPress Cookie Plugins in einem Vergleich vorstellen, damit Du für Dich und Deine Website das beste WordPress Cookie Plugin auswählen kannst. Denn die verschiedenen WordPress Cookie Plugins unterscheiden sich massiv in ihren Funktionen und Einstellungsmöglichkeiten und somit auch im Risiko, dass Du dadurch evtl. eingehst.

Let´s go 😉

Ein Hinweis vorweg (Disclaimer): Dieser Artikel stellt keine Rechtsberatung dar. Für detaillierte rechtliche Fragen bitte ich Dich lieber Leser einen Anwalt zu konsultieren. Die vorgestellten Tools können dabei keine rechtliche Beratung ersetzen oder für die DSGVO Konformität deiner Website garantieren. Aber sie können dir helfen viele Stunden Arbeit zu sparen.

Cookies

Über welche Funktionen MÜSSEN WordPress Cookie Plugins verfügen?

Am Ende des Artikels über die Besten WordPress Cookie Plugins gehe ich noch detailliert auf die aktuelle Rechtslage und alles wissenswerte zum Thema Cookies ein. Bevor wir aber mit dem Vergleich der Besten WordPress Cookie Plugins beginnen, will ich Dir ein paar Kriterien bzw. Must Have Funktionen an die Hand geben, über die ein WordPress Cookie Plugin insbesondere aus rechtlicher und technischer Sicht unbedingt verfügen muss. Insbesondere unter dem Hintergrund, dass aktuell mehr 10.000 Webseiten europaweit wegen unwirksamer Cookie-Opt-Ins angeschrieben werden. Bemängelt werden die in diesem Bild aufgeführten Fehler (so genannte Dark-Patterns), die oftmals beim Einrichten der Cookie Box, aufgrund “kritischer” Voreinstellungen gemacht werden.

Cookie Banner Fehler

Werden die Fehler nicht behoben , droht nyob, die Datenschutzorganisation von Max Schrems, mit Beschwerden bei den Datenschutz Aufsichtsbehörden.

Ob man das nun gut findet oder schlecht, kann dahin gestellt bleiben. Allerdings ist davon auszugehen, dass nicht nur Datenschutzbehörden, sondern auch Gerichte Max Schrems Recht geben werden.

Deswegen sollte man neben den technischen Funktionen auch immer die Design Funktionen des Cookie Plugins im Blick haben, durch die sogenannten “Dark Patterns“, sinngemäß “dunkle Schemen“ vermieden werden sollen, wenn man Cookie Plugins für WordPress auswählen will.

  • Aktivierung von Cookies erst nach der aktiven Einwilligung des Website-Besuchers: Um mit einem WordPress Cookie Plugin rechtssicher zu agieren, muss es über eine Opt-in- bzw. Consent- oder Einwilligungs-Funktion verfügen, wodurch die Scripte und dazugehörigen Cookies erst nach Einwilligung des Nutzers geladen werden. Alles andere (einfacher Cookie-Hinweis oder Opt-out) ist nicht rechtskonform und birgt ein hohes Risiko.
  • Die Möglichkeit einen Ablehnen Button in der Cookie Box einzufügen: Die Ablehnung der Cookies sollte so einfach sein, wie die Zustimmung. Insbesondere sollen Nutzer durch eine Gestaltung des Zustimmungsdialogs, nicht derart in die Irre geführt werden, dass sie Cookies aus versehen zustimmen oder weil die Ablehnung viel einfacher fällt.
  • Individuelle Gestaltungsmöglichkeiten der Texte in der Cookie Box. So dass dadurch eine eindeutige Bezeichnung der Buttons gewährleitet wird. Zulässig sind Schaltflächen, die Begriffe, wie “Ablehnen” und “Akzeptieren” tragen. Der Begriff “Nur notwendige Cookies akzeptieren” wurde vom LG-Rostock für unzureichend gehalten
  • Individuelle Gestaltungsmöglichkeiten der Farben der Buttons in der Cookie Box. Vorsicht sollte bei Leitung der Nutzer mithilfe von Farben angebracht sein. Es gibt zwar keine klaren Vorgaben. Wer jedoch die “Akzeptieren“-Schaltfläche farblich knallig gestaltet und “Ablehnen“-Schaltfläche grau, so dass sie in den Hintergrund tritt, der setzt sich dem Vorwurf aus, die Nutzer bewusst in die Irre zu führen.
  • Individuelle Gestaltungsmöglichkeiten der Größe und Form der Buttons in der Cookie Box. Die Schaltflächen zum Akzeptieren und Ablehnen sollten nach Möglichkeit gleich groß sein, um als gleichwertig zu gelten.
  • Möglichkeit für den Betreiber, Cookies in verschiedene Kategorien – z. B. “Essenziell”, “Funktional”, „technisch notwendig“, „Statistik“ oder „Marketing“ – einzuteilen
  • Einen Content-Blocker um damit eingebettete Inhalte bzw. iframes , wie z. B. YouTube- und Vimeo-Videos, Podcast-Player oder Google Maps erst nach Einwilligung des Nutzers zu laden. Denn solche eingebetteten Inhalte setzen evtl. bereits beim Seitenaufbau Cookies und stellen Verbindungen zu Drittservern her.
  • Die Möglichkeit Links zu Impressum oder Datenschutzerklärung in die Cookie-Box bzw. den Banner als klickbaren Link einzufügen
  • Die Möglichkeit Cookies nach der Einwilligung wieder abzuwählen. Denn nachdem ein Nutzer eine Einwilligung für Cookies gegeben hat, muss er die Möglichkeit haben, diese Einwilligung zu widerrufen. Mit meinen 2 favoriten Tools Borlabs Cookie und Real Cookie Banner lässt sich dies durch die Platzierung von Shortcodes in Footer und Datenschutzerklärung umsetzen.
  • Dokumentation der Einwilligungen bzw. Opt-Ins: Denn laut Art. 7 Abs. 1 DSGVO müssen Website-Betreiber Einwilligungen in Datenverarbeitung nachweisen können, wenn die Verarbeitung auf einer Einwilligung beruht. Und das macht sie durch den Opt In ja gerade. Das heißt, um maximale Rechtssicherheit zu gewährleisten, sollte ein Cookie-Plugin Einwilligungen von Nutzern dokumentieren.
  • Details zu Cookies direkt im Cookie-Banner: Der Datenschutzexperte Dr. Schwenke sagt dazu, dass man man rechtlich auf der sichersten Seite ist, wenn bereits das Cookie-Banner Detailinformationen zu den Cookies enthält, in die Website-Besucher einwilligen. Dazu zählen Art und Funktionsweise der Cookies, deren Lebensdauer, die Identität der Dienstleister, die die Cookies verarbeiten (z.B. Facebook, Google, etc.) sowie eine Widerspruchsmöglichkeit.

Noch ein wichtiger Hinweis:

WordPress Cookie Plugins sind nur dann sinnvoll, wenn sie sich so einstellen lassen, dass sie im Einklang mit den aktuellen gesetzlichen Regelungen stehen. Da sich technische und auch gesetzliche Voraussetzungen laufend ändern, sollte man die Funktionsweise der Cookie Plugins für WordPRess nicht nur unmittelbar nach der Einrichtung, sondern auch in regelmäßigen Abständen überprüfen.

WordPress Cookie Plugin Vergleich

Im Folgenden gehe ich auf die einzelnen WordPress Cookie Plugins, die ich empfehlen kann, und die eine gewisse Rechtssicherheit geben, im Detail ein. Alles in allem haben ich mir nur hochwertige Cookie Plugins für WordPress angesehen.

Wenn Du Dir das lesen sparen möchtest, und direkt wissen willst, wer das beste WordPress Cookie Plugin in meinen Augen ist, dann kommt im Folgenden mein Ranking und meine TOP Empfehlung auf Platz 1:

  1. Real Cookie Banner*
  2. Borlabs Cookie*
  3. Complianz*
  4. DSGVO Pixelmate*
  5. Cookiebot
Alternative

WordPress Cookie Plugin #1: Real Cookie Banner

5.0 out of 5.0 stars

Real Cookie Banner

Das Real Cookie Banner* ist ein Cookie und Consent Management Plugin, das speziell für WordPress entwickelt wurde. Es hilft Dir eine informierte Einwilligung zum Laden von Diensten und zum Setzen von Cookies für deine Besucher in Einklang mit der DSGVO und der ePrivacy Richtlinie einzuholen.

Und das macht es in der Tat sehr gut. Denn dabei helfen dir 100+ Service Vorlagen und 60+ Content Blocker Vorlagen, um schnell und sicher alle erforderlichen Angaben zu hinterlegen.

Das interessante dabei ist, dass Real Cookie Banner einen ähnlich großen wenn nicht sogar einen etwas größeren Funktionsumfang als Borlabs Cookie bietet. Was mir zudem gut gefällt ist geführte Konfiguration des Real Cookie Banner*. Denn eine Checkliste führt dich nach der Installation durch alle Schritte, um Real Cookie Banner rechtssicher einrichten zu können.

Außerdem werden dabei die Rechtsgrundlagen von den einzelnen Funktionen sowie deren rechtliche Auswirkungen erläutert, wenn du Einstellungen veränderst. Durch diese begleitete Konfiguration in der tat sehr einfach, deinen Cookie Banner einzurichten!

Real Cookie Banner geführte Konfiguration

Mit das größte Kaufargumente für das Real Cookie Banner Plugin ist seine riesige Auswahl an Cookie-Vorlagen. Die Borlabs Cookie Alternative bietet aktuell über 100 Cookie Service Vorlagen und 60+ Content Blocker Vorlagen deckt damit wahrscheinlich 80 bis 90 % aller verwendeten Dienste auf WordPress-Websites ab.

Real Cookie Banner Vorlagen

Das erspart enorm viel Arbeit der Real Cookie Banner Einrichtung, denn du dadurch musst du viel weniger Details zu deinen Cookies bzw. Diensten selbst hinterlegen.

Der Content Blocker stellt zudem sicher, dass Cookies, die bspw. über eingebettete Videos laden, erst nach der Einwilligung ausgeführt werden.

Real Cookie Banner Content Blocker

Zudem ist das Design des Cookie-Banners visuell über den WordPress Customizer anpassbar, was sehr praktisch ist, denn normalerweise konfiguriert man das Design und das Layout der Cookie Box in den Plugin-Einstellungen. Damit man das Cookie Banner nach den eignen Wünschen gestalten kann helfen 20+ Design-Vorlagen und über 200 Optionen. Von Farben, über Effekte bis zu den Texten kannst du dich kreativ austoben. Dabei werden dir Änderungen in einer Live-Vorschau angezeigt.

Real Cookie Banner Einstellungen

Über dieses tolle Feature muss man beim Real Cookie Banner somit nicht zunächst den Cache deines Caching-Plugins löschen. Denn das macht Real Cookie Banner bei Änderungen am Banner automatisch. Das spart einiges an Nerven 😉

Was mir persönlich auch gut am Real Cookie Banner gefällt, ist die Tatsache, dass es Optionen gibt, um einen Altershinweis zur Einwilligung im Cookie-Banner anzuzeigen oder auf die Datenverarbeitung in den USA hinzuweisen, was laut des Datenschutzexperten Dr. Schwenke rechtliche Risiken durch das Unwirksamwerden des Privacy Shields reduzieren kann.

Zu beachten ist, dass der Real Cookie Banner* nicht über einen automatischen Cookie Scanner oder Check verfügt, um herauszufinden welche Services oder welche Medien auf der Website integriert und eingebettet sind. Zudem werden iframes nicht automatisch durch den Content Blocker blockiert. Denn es werden nur die vom Nutzer hinzugefügte Domains/Dienste blockiert.

Vorteile Real Cookie Banner

  • Geführte Konfiguration anhand von Checklisten für eine einfache und rechtssichere Einrichtung
  • Ausführliche Erklärungen oder weiterführende intuitive Links zu jedem Einstellungspunkt
  • Content Blocker
  • 100+ Service und 60+ Content Blocker Vorlagen
  • 20+ Cookie Banner Design-Vorlagen
  • Live-Vorschau von Design- und Textänderungen
  • Individuelle Cookiegruppen definierbar
  • Shortcodes für alle Einstellungen
  • Geo-Restriktionen (um das Cookie-Banner für bestimmte Länder auszublenden)
  • TCF 2.0+ Kompatibilität
  • Seite wird nach Opt-out neu geladen (ist bei Borlabs nicht so)
  • Jugendschutz nach DSGVO möglich
  • Einwilligung zur Datenverarbeitung in den USA möglich
  • vollständige Dokumentation der Einwilligungen mit Revision und nachträglicher Nachvollziehbarkeit
  • deutschsprachiger Support

Nachteile Real Cookie Banner

  • kein Cookie automatischer Scanner oder Check, um herauszufinden welche Cookies oder Embeds auf der Website verwendet werden
  • Agency-Lizenz für 299 € umfasst nur 25 Websites. Im Vergleich sind es bspw. bei Borlabs Cookie 99 Websites zum selben Preis

Real Cookie Banner Preis

Real Cookie Banne Preise und Kosten

Eine Real Cookie Banner* Lizenz für eine Website kosten 49,- Euro. Die Starter Lizenz für 3 Websites 79,- Euro. Die Professional Lizenz für 5 Websites 119,- Euro und die Agency-Lizenz ist für 299 € zu haben und umfasst dabei 25 Websites.

Der Real Cookie Banner ist das richtige WordPress Cookie Plugin für Dich….

wenn Du einfach und schnell, ohne tiefgehendes rechtliches Hintergrund Wissen einen Cookie Banner anhand der geführten Konfiguration und der diversen Vorlagen bequem und rechtssicher einrichten willst. Alles in allem ist der Real Cookie Banner* ein tolles Tool, wie ich persönlich finde. Deswegen kann man mit dem Real Cookie Banner nichts falsch machen.

5.0 out of 5.0 stars

Hier kannst Du Dir den Real Cookie Banner* sichern.

WordPress Cookie Plugin #2: Borlabs Cookie

5.0 out of 5.0 stars

Borlabs Cookie* ist ein bekanntes und beliebtes WordPress Cookie Plugin.

Es bietet einen großen Funktionsumfang, ein vom Design her gut aussehendes Cookie-Banner mit vielen Gestaltungsmöglichkeiten, insbesondere um die Dark Patterns zu vermeiden und wird regelmäßig weiterentwickelt. Und das zu einem sehr fairen Preis, wie ich finde.

Borlabs Cookie* ist nach meiner persönlichen Meinung nach ein einfach zu bedienendes WordPress Plugin, das es Webseiten Betreibern ermöglicht, eine Vielzahl von Cookies zu integrieren. Zudem ist das Einrichten und Installieren von Borlabs Cookie sehr einfach.

Borlabs Cookie anschalten

Borlabs Cookie* funktioniert dabei genau so wie es sein soll. Denn JavaScript wird aktiviert und das Cookie wird erst dann “gefeuert”, wenn dein Besucher sein ausdrückliches Einverständnis dazu gibt.

Wie bei Real Cookie Banner musst du allerdings auch bei Borlabs Cookie deine Cookies manuell eintragen (anders als bei Complianz und Cookiebot, die über einen Cookie Scanner verfügen).

In den Plugin-Einstellungen kannst du dafür verschiedene Cookie-Gruppen anlegen, in die du deinen Code bzw. deine Scripte hinterlegen kannst.

Borlabs Cookie Gruppen

Das Borlabs Cookie Plugin verfügt über einige Cookie Vorlagen, die helfen die entsprechenden Cookies zu hinterlegen. Allerdings sind es weniger als beim Real Cookie Banner.

Borlabs Cookie Design Layout

Dennoch enthält Borlabs Cookie* den notwendigen Code für Google Analytics, Google AdSense, Google Tag Manager und Facebook Pixel Tracking. Du musst dabei lediglich deine Tracking-ID eingeben und Borlabs Cookie erledigt den Rest. Wie schon oben beschrieben, ist das sehr einfach.

Zudem kannst Du wie schon angesprochen Farben, Anzeigeposition, Schriftart, Schriftgröße, das Logo und die Animation und alle Texte verändern.

Borlabs Cookie Layout Farben

Dies find ich sehr gut, insbesondere um die angesprochenen Dark Pattterns zu vermeiden und um dadurch rechtskonform zu sein.

Zu beachten ist, dass die IP-Adressen deiner Besucher datenschutzkonform nur an die Dienste übertragen, wenn diese ihre Einwilligung geben. Für die Einwilligung muss die Website dabei nicht neu geladen werden. Die entsprechenden Tracking-Codes werden gemäß der Benutzerauswahl nachgeladen. Für deine Cookies gibt es darüber hinaus eine integrierte, durch das DSGVO geforderte Opt-out Lösung für deine Besucher. Die Cookie Einstellungen der Webseiten Besucher werden außerdem ohne die jeweiligen personenbezogenen Daten zu verarbeiten, in einer Log gespeichert und du und deine Besucher können somit nachvollziehen, wann sie zu welchen Cookies ihre Einwilligung gegeben haben.

Weiterhin können mit dem Content Blocker Iframe-Inhalte wie bspw. YouTube Videos, Google Maps, Social Media Posts automatisch erkannt und blockiert werden ohne die IP-Adresse an den externen Dienst zu übertragen.

Borlabs Content Blocker

Der jeweilige Besucher der Website hat dann die Wahl, welche Inhalte er wann laden möchte. Denn erst per Klick durch den Besucher wird der Inhalt geladen. Borlabs Cookie bietet zudem die Möglichkeit YouTube und Vimeo Thumbnails automatisch lokal zu speichern, ohne dass die IP-Adresse des Besuchers an die Video-Plattform übermittelt wird. das ganze ist dann auch von Quelle zu Quelle individuell einstellbar, so dass man auch hier eine gewisse Individualität hat.

Einfach gesagt, ist Borlabs Cookie ein WordPress Plugin, das Webseiten Betreibern hilft, die DSGVO und E-Privacy Verordnung einzuhalten, und zumindest dort dann rechtssicher zu sein.

Ich persönlich finde, das Borlabs Cookie ein klasse Tool ist.

Borlabs Cookie Box

Vorteile Borlabs Cookie

  • Es ist sehr leicht Borlabs Cookies rechtskonform einzurichten
  • Beinhaltet die rechtlich geforderte Einwilligungslösung für alle gängigen Cookies (Google-Analytics, Google Tag Manager, Facebook-Pixel usw.)
  • Verwaltung einzelner Cookies und Cookie-Gruppen
  • Blockiert eingebettete Medien durch Content Blocker (Google-Maps, YouTube, Twitter, OpenStreetMap, Vimeo usw.) bis der Nutzer auch hier eingewilligt hat (sog. “Zwei-Klick-Lösung”).
  • 100 % kompatibel zum Gutenberg-Editor
  • Viele Anpassungs- und Einstellungsmöglichkeiten insbesondere auch beim Design der Cookie Box, so dass sie zum einen individuelle gestaltbar ist und zum anderen rechtskonfrom wird
  • Funktioniert mit den meisten gängigen Caching-Plugins sowie WordPress Themes wie z. B. Divi, Thrive Architect oder Elementor
  • kompatibel mit Ezoic
  • funktioniert mit mehrsprachigen Websites (WPML oder Polylang)
  • Opt-In-Statistiken im Dashboard für ein wirkungsvolles Controlling
  • Sehr guter deutschsprachiger Support
  • Ständige Weiterentwicklung regelmäßige Updates des Cookie Plugins an die aktuelle Rechtslage
  • Javascript Blocker, die durch andere Plugins in deine Website eingefügt werden
  • Sehr gutes Preis/Leistungsverhältnis

Nachteile Borlabs Cookie

  • Kein Lifetime Deal, die Borlabs Cookie Preise und Kosten sind jährlich zu entrichten
  • keine Automatische Cookie Erkennung
  • Cookie-Angaben sowie die dazugehörigen Scripte müssen manuell in den Einstellungen hinterlegt werden (zu gängigen Cookies und Scripten gibt es jedoch Vorlagen). Dies kann unter Umständen für Anfänger eine Herausforderung sein
  • Script Blocker ist kompliziert einzurichten

Borlabs Cookie Preis

Borlabs Cookie Preise Kosten

Eine Borlabs Cookie* Lizenz für eine Website kosten 39,- Euro. Die Starter Lizenz für 2 Websites 59,- Euro. Die Professional Lizenz für 25 Websites 149,- Euro und die Agency-Lizenz ist für 299 € zu haben und umfasst dabei 99 Websites.

Borlabs Cookie ist das richtige WordPress Cookie Plugin für Dich….

wenn Du mit einem etablierten und äußerst zuverlässigen WordPress Cookie Plugin Deine Cookie Banner anhand diverser Vorlagen datenschutzkonform einbinden willst.

Hier kannst Du Dir meine Borlabs Cookie Erfahrungen im Detail durchlesen.

5.0 out of 5.0 stars

Hier kannst Du Dir Borlabs Cookie* sichern.

WordPress Cookie Plugin #3: Complianz

4.5 out of 5.0 stars

Complianz WordPress Cookie Plugin

Complianz* ist ein Plugin, das es dir ermöglicht, Cookie-Hinweise und Opt-in-Formulare gemäß den Bestimmungen verschiedener Regionen zu konfigurieren. Zum Beispiel enthält es Voreinstellungen, die du für die Europäische Union, das Vereinigte Königreich, die Vereinigten Staaten und Kanada verwenden kannst.

Das Plugin ermöglicht es dir, verschiedene Stile für Cookie-Hinweise und Opt-Ins einzurichten, je nachdem, welchen Ansatz du verfolgen möchtest. Neben den Cookie-Hinweisen kann das Plugin auch Vorlagen für Datenschutzrichtlinien und eine Standard-Do Not Sell My Information (DNSMI)-Seite (für CCPA-Anforderungen) erstellen. Dies ist insbesondere von Vorteil, wenn Du international unterwegs bist.

Complianz* kann dir auch dabei helfen, Nutzerdaten zu anonymisieren und Cookies von Drittanbietern wie Facebook und Instagram zu blockieren. Kurz gesagt, es ist ein All-in-One-Datenschutz-Tool für WordPress-Websites, dass mir ehrlich gesagt gut gefällt.

Complianz Dashboard

Ein wesentlicher Teil der Attraktivität von Complianz* besteht darin, dass es dir helfen kann, zu erkennen, ob du ein Cookie-Einwilligungsformular anzeigen musst. Außerdem kann das Plugin dir dabei helfen, zu bestimmen, welche Art von Cookie-Opt-in du anzeigen musst, abhängig von den Vorschriften, die du befolgen willst.

Wenn Du mit Complianz* einen Cookie Banner einrichten willst, dann wist Du durch einen Assistenten durch den Prozess geleitet. Er fragt dich bspw. direkt, welches Datenschutzgesetz oder welche Richtlinie du als Standard verwenden möchtest, wie bspw. die DSGVO.

Complianz Konfigurator

Als nächstes stellt Complianz* weitere Fragen bspw. ob du möchtest, dass es Cookie- und Datenschutzrichtlinien für dich generiert oder die Nutzer auf Seiten deiner Wahl umleitet.

Jetzt kommt der interessante Teil – das Plugin wird einen automatischen Cookie-Scan auf deiner Webseite durchführen, der auch Skripte von Drittanbietern einschließt.

Complianz Cookie Scan

Danach wird Complianz dich fragen, ob du Analytics wie bspw. Google Analytics auf deiner Webseite verwendest und wenn ja, welchen Dienst du nutzt.

Zu guter Letzt wird dir das Plugin sagen, ob du ein Cookie Opt-In oder einen Hinweis benötigst, abhängig von den Informationen, die du zur Verfügung gestellt hast.

Ein toller Einrichtungsprozess wie ich persönlich finde.

Sobald du mit dem Konfigurationsassistenten fertig bist, wird Complianz automatisch dein Cookie-Compliance-Opt-in erstellen und einrichten.

Der Nutzer kann dann entweder Cookies komplett akzeptieren oder auswählen, welche Art von Informationen die jeweilige Website speichern darf. Auch eine Anpassung von du den Stil oder der Text deines Cookie Opt-Ins ist mit Complianz*möglich.

Natürlich verfügt Complianz* auch über einen Comtent Blocker, der allerdings nicht alle eingebetteten Inhalte erkennt, selbst wenn diese manuell über das Script-Center hinzugeführt worden sind. Hier schneiden Borlabs Cookie und der Real Cookie Banner besser ab. Borlabs Cookie und Real Cookie Banner haben zudem das in meinen Augen bessere und noch mehr individualisierbare Cookie-Banner Design.

Vorteile Complianz

  • Einsteigerfreundlich
  • Einfach zu bedienender Einrichtungs Assistent der dir auch wenn Du wenig Kenntnisse zum Thema Cookies hast, sehr gut helfen kann den richtigen Cookie Banner einzurichten
  • automatischer Cookie Scan
  • Nimmt Rücksicht auf Gesetzgebung außerhalb der EU (GDPR, DSGVO, PIPEDA, CCPA, COPPA)
  • Content-Blocker
  • Generiert automatisch eine Cookie-Richtlinie und bei Bedarf in der Premium Version ein Impressum und eine Datenschutzerklärung
  • To-Do-Liste im Dashboard
  • Integration mit TCF v2.0, um der von Google gewählten Einwilligungsverwaltung zu entsprechen. (geplant)
  • Unendlich viele Websites im größten Paket enthalten

Nachteile Complianz

  • Obwohl der Cookie-Scanner sicherlich hilfreich ist, muss man noch viele Dienste manuell konfigurieren und überprüfen, ob der Scanner überhaupt alle Dienste gefunden hat
  • Die Design Optionen Cookie-Banners sind begrenzt
  • Nur vordefinierte Cookie-Gruppen, individuelle Cookie-Gruppen können nicht angelegt werden
  • keine Detail-Übersicht der einzelnen verwendeten Cookies direkt im Cookie-Banner
  • Trotz Cookie-Scanner muss man noch viele Dienste selbst konfigurieren
  • Der Content-Blocker ist nicht zu 100 % zuverlässig

Complianz Preis

Complianz Preise Kosten

Eine Lizenz für eine Website kosten 39,- Euro. Die Pro Lizenz für 5 Websites 149,- Euro und die Unternehmen Lizenz ist für 299 € zu hat dabei unendlich viele Domains inkludiert.

Complianz ist das richtige WordPress Cookie Plugin für Dich….

wenn Du Deinen Cookie Banner einfach einrichten willst, und das noch dazu über einen automatischen Cookie Scan verfügt, aber dennoch mit Abstrichen bei Design und mit weiteren Lücken einhergeht.

4.5 out of 5.0 stars

Hier kannst Du Dir den Complianz* sichern.

WordPress Cookie Plugin #4: DSGVO Pixelmate

4.0 out of 5.0 stars

DSGVO Pixelmate

DSGVO Pixelmate* ein Worpress Plugin, dass Dir genauso wie Real Cookie Banner oder Borlabs Cookie hilft, deine Webseiten Besucher nur dann zu tracken, wenn sie das auch wirklich wollen. Also nur dann wenn sie ihre Einwilligung dazu gegeben haben.

Hinter DSGVO Pixelmate* stehen Soulsites und die gerade im Social Media Bereich bekannte Rechtsanwältin Sabrina Keese-Haufs, die auf IT-und Online Marketing Recht spezialisiert ist, entwickelt.

DSGVO Pixelmate steuert wie Borlabs Cookie die vorherige Abfrage Deiner Cookies – bevor diese von Deiner Seite geladen werden.

Das DSGVO Pixelmate generiert dabei Codes für Google Analytics, den Facebook Pixel usw. und erstellt eine Cookie Meldung.

DSGVO Pixelmate Google Analytics einfügen

Du kannst einstellen wie lange dieser Code geladen wird. Zum Beispiel so lange, bis deine Nutzer dem Tracking im Cookie Banner widersprechen (Opt-Out) oder startet erst dann, wenn sie dem Tracking zustimmen (Opt-In).

Außerdem können über den integrierten Content Blocker alle externen Ressourcen (YouTube, Google Maps, Google Fonts…) mit in das Cookie Banner aufgenommen und reguliert werden.

Falls das Tracking von einem Nutzer nicht akzeptiert wurde, werden für bestimmte Dienste wie YouTube, Vimeo und Twitter, Meldungen generiert, die dem Nutzer nochmals die Möglichkeit geben diese Dienste einzeln zu erlauben.  

Das DSGVO Pixelmate* WordPress Cookie Plugin hilft dir also dabei die Anforderungen an die DSGVO und ePrivacy auf deiner WordPress Website umzusetzen.

DSGVO Pixelmate überzeugt vor allem dadurch, dass es sich einfach und schnell konfigurieren lässt. Um Google Analytics bzw. den Facebook Pixel einzubinden, brauchst du z. B. nicht den kompletten Tracking-Code. Es reichen die Google Tracking ID bzw. Facebook Pixel ID.

DSGVO Pixelmate erfordert also wie Borlabs Cookie etwas Einstellungsbedarf zu Beginn, aber dann kannst Du beruhigt Deine Webseiten für Dich arbeiten lassen. Zudem kannst Du mit DSGVO Pixelmate auch das Design der Cookie Box anpassen, was aktuell ja ein sehr wichtiger Aspekt ist, um rechtssicher zu sein.

DSGVO Pixelmate Design Anpassung

Eine individuelle Benennung von Cookie-Gruppen oder das erstellen von eigenen ist jedoch leider nicht möglich.

DSGVO Pixelmate* hat zudem keine Statistiken um zu sehen wie Deine Einwillligungsquoten sind.

Vorteile DSGVO Pixelmate

  • einmaliger Zahlung, kein Abo. Alle kommenden Updates und persönlicher Support inklusive.
  • leicht einzurichten
  • Einbindung von Google Analytics und dem Facebook Pixel leicht möglich
  • Sonstige Scripte können mit dem Plugin in Head, Body oder Footer eingebunden werden
  • Layout des Cookie-Banners individuell anpassbar
  • Content Blocker

Nachteile DSGVO Pixelmate

  • kein automatischer Cookie Scan
  • begrenzter Funktionsumfang
  • keine Statistiken im Dashboard
  • keine Erstellung bzw. individuelle Benennung von Cookie-Gruppen möglich.
  • keine Protokollierung der Einwilligungen
  • keine TCF Unterstützung

DSGVO Pixelmate Preis

Das wichtigste vorweg. DSGVO Pixelmate* bietet LifeTime Deals mit einmaliger Zahlung an. Dadurch unterscheidet es sich von den anderen Anbietern, die ihr WordPress Cookie Plugin im jährlichen Abo anbieten.

DSGVO Pixelmate Preise Kosten

Eine Lizenz für eine Website kosten 39,- Euro. Die Advanced Lizenz für 3 Websites 89,- Euro. Die Pro Lizenz für 10 Websites 199,- Euro. Und die Agentur Lizenz ist für 349 € zu hat dabei bis zu 300 Websites inkludiert. Wie gesagt, kein Abo. Alle kommenden Updates und persönlicher Support inklusive.

DSGVO Pixelmate ist das richtige WordPress Cookie Plugin für Dich….

wenn Du ein Cookie Plugin mit einmaliger Zahlung suchst, das allerdings vom Funktionsumfang gerade im Vergleich zu Borlabs Cookie und Real Cookie Banner eingeschränkt ist.

4.0 out of 5.0 stars

Hier kannst Du Dir den DSGVO Pixelmate*  sichern.

WordPress Cookie Plugin #5: Cookiebot

3.0 out of 5.0 stars

Cookiebot WordPress Cookie  Plugin

Cookiebot ist eine cloudbasierte Lösung. Die beste Funktion bei Cookibot ist, das Cookiebot Deine Website automatisch einmal pro Monat auf vorhandene Cookies scannt und Bezeichnungen für jedes Cookie, das auf Deiner Website vorgefunden wird erstellt, die in regelmäßigen Abständen nach Cookies auf Ihrer Website sucht. Diese Bezeichnungen sind von Deinen Website-Nutzern abrufbar. Im Rahmen des Cookie-Banners aber auch als Einzelbericht.

Cookiebot WordPress Cookie Plugin Banner

Auch Cookiebot bietet die Voraussetzungen, um rechtskonforme Opt-in-Banner zu gestalten. Es verspricht, dass beim Aufruf der Website sämtliche Cookies blockiert sind, solange der Besucher diese nicht ausdrücklich einwilligt.

Als Cloudlösung funktioniert Cookiebot praktisch auf jeder Website.

Die Einrichtung geschieht durch das einfache Kopieren von ein paar Zeilen JavaScript-Code aus dem Cookiebot-Manager in Deine Website.

Zu beachten ist in jedem Fall auch, das das Landgericht Rostock entschied, das die konkrete Gestaltung einer Einwilligungsschaltfläche) der Consent-Management-Platform “Cookiebot” zumindest vor ein paar Monaten unzulässig war (LG Rostock, 15.09.2020 – 3 O 762/19). Stichwort Dark Patterns. Mehr dazu findest Du übrigens bei Dr. Schwenke in einer guten Zusammenfassung.

Mittlerweile hat Cookiebot basierend auf diesem Urteil jedoch nachgebessert und die Cookie Banner sollen nun rechtskonform gestaltbar sein.

Vorteile Cookiebot

  • Automatischer Cookie Scan
  • Content Blocker
  • cloudbasiertes Tool und somit kompatibel mit jeder Website, nicht nur mit WordPress
  • Content Blocker, um eingebettete Inhalte zu blockieren
  • Unterstützung für TCF 2.0

Nachteile Cookiebot

  • erfordert Erstellung eines Nutzer-Accounts in der cloud
  • Conten Blocker mit Schwächen
  • Preismodel
  • War schon mal Gegenstand gerichtlicher Auseinandersetzungen und die Layout Darstellung des Cookie Banners war damals bemängelt worden.

Cookiebot Preise

Das interessante an Cookiebot ist, dass es eine kostenlose Version für maximal eine Domain und maximal 100 Unterseiten gibt. Allerdings sind dabei nicht alle Funktionen enthalten. So fehlen im kostenlosen Abonnement folgende Premium-Standardfunktionen: Banner anpassen, Erklärung anpassen, mehrere Sprachen, E-Mail-Berichte, Datenexport, geografischer Standort, Massenzustimmung, Einwilligungsstatistik, interner Domain-Alias für Entwicklung sowie Test und Bereitstellung. Damit stellt der kostenlose Cookiebot kein Alternative zu Borlabs Cookie oder Real Cookie Banner dar. Folglich sollte man sich die Bezahlpläne näher ansehen. Und genau hier wird es nachteilig.

Cookiebot Preise

Denn Cookiebot kostet zwar im kleinsten Pakte nur 9 Euro, aber das monatlich. Das wären dann bei 12 Monaten 108 Euro und das ist im Vergleich zu meinen Favoriten Real Cookie Banner*oder Borlabs Cookie* mehr als doppelt so teuer. Zudem bekommst du im kleinsten Paket maximal 499 Unterseiten. Hört sich zwar viel an, ist es aber nicht. Denn dazu zählen nicht nur Posts oder Seiten in WordPress, sondern auch Custom Post Types, Tags, Kategorien, Taxonomien, Pagination-Seiten oder sogar Medien-Seiten (wenn du keine Weiterleitung auf die Medien-Datei eingestellt hast). Wenn du also einen schon etablierten Blog oder eine umfangreichere Website betreibst würde der nächsthöheren Tarif für 21 € im Monat notwendig werden, der 21,- Euro pro Monat, also 252 € pro Jahr, mit maximal 4.999 Unterseiten kosten würde. Das wäre dann mehr als 8 Mal so teuer wie Real Cookie Banner*oder Borlabs Cookie*. Puhhhhh

Cookiebot ist das richtige WordPress Cookie Plugin für Dich….

wenn Du gerne einen automatischen Cookie Scanner haben willst und dafür mehr Geld ausgeben möchtest als Du eigentlich bräuchtest, da die Cookiebot Alternativen Real Cookie Banner*oder Borlabs Cookie* in meinen Augen besser sind.

3.0 out of 5.0 stars

Hier kannst Du Dir den Cookiebot sichern.

Warum braucht man unbedingt ein WordPress Cookie Plugin?

Ganz kurz, weil es zum Thema Cookies, Cookie Banner, Cookie Box etc. ein entsprechendes BGH Urteil zur Cookie Cookie-Opt-In Pflicht gibt.

Denn fast alle Webseiten verwenden Cookies. 

Solche Browser- oder HTTP-Cookies sind grob gesprochen Textdateien, die Informationspakete über den Browserverlauf enthalten.

In den meisten Fällen können diese Informationen jedoch in vielen Formen auftreten. Einige der häufigsten Arten von Daten, die Websites sammeln, sind:

  • Standort und IP-Adresse des Nutzers
  • Der Browser und das Betriebssystem, das sie benutzen
  • Wie viel Zeit sie auf deiner Seite verbringen und welche Seiten sie besuchen
  • Wie sie auf deine Seite gekommen sind

 

Diese Daten helfen Webseiten dabei, einen Computer wiederzuerkennen, so dass sie Inhalte schneller bereitstellen können, wenn man zurückkommt. Sie speichern auch Details wie den Benutzernamen und das Passwort. Auf diese Weise muss der User seine Anmeldedaten nicht jedes Mal neu eingeben, wenn du er oder sie sich auf einer Website anmeldet. So können Cookies das Surferlebnis dramatisch verbessern, denn sie helfen einer Website dabei, sich an die früheren Entscheidungen zu erinnern, die man getroffen hat, wie z.B. die bevorzugte Sprache, die Währung oder den Standort. Ohne diese funktionalen Cookies wären wiederkehrende Besuche frustrierend. Heutzutage ist es für Webseitenbetreiber üblich, Daten zu nutzen, um ein gezielteres Erlebnis zu bieten. Allerdings kann das Sammeln von Daten für den Endnutzer eben auch eine abschreckende Angelegenheit sein.

Cookies wurden 1994 von Netscape-Mitarbeiter Lou Montulli erfunden, der sie zur Entlastung eines überlasteten Online-Shops entwickelte. Heutzutage werden Details wie die Warenkorbinformationen im Webbrowser gespeichert, anstatt in der Datenbank des Shops. Deshalb sind die Artikel, die man zuvor in einen Warenkorb gelegt hat, immer noch da, wenn man die Seite verlässt.

Abgesehen von der besseren Benutzerfreundlichkeit und den schnelleren Ladezeiten, sind Cookies auch für Marketer nützlich. Nehmen wir zum Beispiel an, du suchst nach Kameras auf Amazon. Nachdem du die Seite verlassen hast, bemerkst du vielleicht verwandte Werbung auf sozialen Medien. Wenn du zurückkommst, siehst du wahrscheinlich eine Liste von Artikeln, die dem ähneln, was du dir kürzlich angesehen hast.

Dieser Grad der Personalisierung ist möglich, weil dein Browser Amazon erlaubt, deinen Verlauf zu lesen. Aus deiner Sicht musst du nichts weiter tun, als den Cookies zuzustimmen, wenn du die Seite betrittst. Die Kameras werden “magisch” erscheinen, wenn du den Shop erneut besuchst.

Darüber hinaus sammeln einige Cookies Informationen darüber, wie du eine Website nutzt, damit der Betreiber die Funktionen verbessern und dir besser dienen kann.

Trotzdem ist es klug zu prüfen, wie deine Daten verwendet werden und zusätzliche Vorsichtsmaßnahmen zu ergreifen, um deine Online-Privatsphäre zu schützen. Wenn du zum Beispiel einen einfachen Blog besuchst, der Cookies verwendet, könnte das ein Hinweis auf Drittanbieter sein.

Obwohl dies nicht unbedingt ein Warnsignal ist, musst du selbst entscheiden, ob du deine Daten in diesem Fall mit externen Unternehmen teilen möchtest.

Um den User über die Cookie Nutzung zu informieren werden Cookie Banner oder eine Cookie Box eingesetzt. Diese Cookie Banner oder Cookie Box ploppen beim Besuch einer Webseite bspw. am untern Seitenbereich auf, wie bspw. dieses hier:

Cookie Banner

Die häufigsten Arten von Cookies

Cookies sind in der Regel sicher und enthalten keine Malware. Hier sind einige der häufigsten Beispiele, denen man begegnet:

  • Session-Cookies. Dies sind temporäre Cookies, die gelöscht werden, sobald deine Sitzung endet oder wenn du deinen Browser schließt. Sie helfen beim Navigieren auf der Website, ohne das Surfverhalten der Nutzer zu verfolgen.
  • Dauerhafte Cookies. Diese Art von Cookies wird für die Website-Authentifizierung verwendet. Viele Online-Händler verwenden sie auch im Rahmen ihrer Remarketing-Praktiken, um gezielte Werbung zu schalten oder Artikel in ihren Shops vorzuschlagen. Dauerhafte Cookies werden auf dem Computer gespeichert, bis sie ablaufen oder gelöscht werden.
  • Sichere oder ‘httpOnly’ Cookies. Verschlüsselte HTTPS-Websites verwenden diese als Schutz vor Hackern. Sichere Cookies können nicht von bösartigen Programmen verwendet werden, da diese normalerweise in Skriptsprachen wie JavaScript geschrieben sind.
  • Cookies von Drittanbietern (Third-Party-Cookies). Seiten mit Werbung können Cookies generieren, die externen Parteien Zugriff gewähren, auch wenn man keine der Anzeigen anklickt. Werbetreibende oder Analysefirmen können sie nutzen, um den Verlauf des Browserverlaufs zu verfolgen.
  • Zombie-Cookies. Diese sind besonders lästig, da sie sich dauerhaft auf dem Computer installieren können, auch wenn man sie ablehnt. Sie sind auch schwer zu löschen.

 

Die letzten beiden Arten geben Anlass zu großer Sorge, da sie Daten ohne ausdrückliche Erlaubnis oder Wissen des Nutzers verfolgen und speichern. Diese Cookies enthalten erhebliche Mengen an Informationen, die möglicherweise zur Identifizierung des Nutzers beitragen können.

Aktuelle Rechtslage zum Thema Cookie Banner

Fast alle Websites, die sich an Nutzer aus der EU richten, benötigen ein Cookie Banner, dass eine ausdrückliche Einwilligung (Opt-in-Verfahren) einholt und die Einwilligung dokumentiert. Es ist praktisch unmöglich eine Website ohne Cookies und zustimmungspflichtige externe Dienste zu betreiben, da man sonst auf viele Funktionen und Dienste wie Google Analytics, Google Fonts, YouTube Videos, persönliche Empfehlungen usw. verzichten müsste.

Die Rechtslage zum Umgang mit Cookies war lange Zeit in Deutschland undurchsichtig und schwammig.

Klarheit sollte in diesem Zusammenhang eigentlich die 2009 vom Europäischen Parlament verabschiedete Richtlinie 2009/136/EG (Cookie-Richtlinie) schaffen, in der ein Opt-in für Cookies vorgeschrieben wird. Diese Richtlinie wurde jedoch nie in deutsches Recht überführt, was  dazu geführt hat, dass das Thema Cookies immer in einer rechtlichen Grauzone zu finden war.

Für mehr Klarheit sorgte jedoch die 2018 eingeführte EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO), denn für die Verarbeitung personenbezogener Daten benötigt man nach Art. 6 DSGVO eine Einwilligung. Zudem und evtl. auch ein Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) vom 28.05.2020, das nun die Cookie Opt-In Pflicht final geklärt hat.

Ohne auf die genauen rechtlichen Besonderheiten einzugehen, führt dies nun dazu, dass es eine Opt In Pflicht für Cookie gibt, die personenbezogene Daten verarbeiten. Da führt nun dazu, dass in der Grundeinstellung deiner Cookies (bspw. auf deiner Website oder App) ALLE Tracking Cookies IMMER ausgeschaltet sein müssen. Tracking Cookies sind bspw. der Facebook Pixel, der Google Tag, usw. Der Nutzer kann sich dann über eine freiwillige Cookie Opt-In Möglichkeit dazu entscheiden diese und noch weitere Cookies, die der Erstellung von Nutzerprofilen für Zwecke der Werbung und Marktforschung dienen, zuzulassen. ⁠

Ermuss also ausdrücklich einwilligen, dass er dem zustimmt. Das ist der sogenannte Opt-in. Opt-In bedeutet, dass jemand der auf deine Website kommt erst und nur dann getrackt wird, wenn er auf “Cookies zustimmen” klickt bzw. in den Einstellungen einzelne Dienste freischaltet.

Das bedeutet: Für alle Dienste, die personenbezogene Daten deiner User an externe Server übermitteln brauchst du die Einwilligung deiner User. Insbesondere, wenn die Daten deiner User auf den externen Servern verarbeitet und ausgewertet werden.

Und ganz wichtig: Vor der Einwilligung des Nutzers dürfen noch keine Daten übertragen werden.

Der Einwilligungstext bei einem Cookie Hinweis sollte beim ersten Aufruf der Seite (Cookie Warnung) eingeblendet werden.

Der Text für die Cookie-Nutzung sollte so konkret wie möglich sagen, um welche Daten es geht, wozu diese genutzt werden und an wen diese Daten evtl. weitergegeben werden. Der Nutzer muss detailliert über die Dienste informiert werden, die Cookies setzen und Daten übertragen.

Wichtig zu beachten:

Viele einfache Cookie Banner werden den aktuellen rechtlichen Anforderungen nicht mehr gerecht werden (können). Gemeint sind dabei diejenigen Cookie Banner, die voreingestellte Häkchen für jede Art von Tracking vorsehen oder reine Hinweis Cookie Banner, die überhaupt keine Auswahlmöglichkeit anbieten, wie eben solche, die immer noch zu Hauf auf Webseiten zum Einsatz kommen,

Und leider sind viele Cookie Banner nur bloße Cookie Banner Hinweise (Cookie Notice). Bei vielen Cookie Banner fehlt genau die jetzt um so wichtigere Funktion. Nämlich das Cookies insbesondere Tracking Cookies erst “feuern” können, wenn der Website Nutzer dazu eingewilligt hat.

Sollte man also nur mit einem “Cookie Hinweis” oder “Cookie Banner” OHNE Einwilligungsmöglichkeit und vor allem OHNE entsprechender Programmierung (erst nach Einwilligung werden Daten übertragen) arbeiten, dann schwebt man in einem großen rechtlichen Risiko. Diese Einwilligung ist eine aktive Zustimmung durch “klick” im Cookie Banner.

Und genau hier kommen die WordPress Cookie Plugins ins Spiel, die ich Dir in diesem Artikel vorstellen will. Denn sie alle verfügen über genau die Funktionen, die erforderlich sind, dass Du mit Deiner Website und den darauf verwendeten Cookies auf der sicheren Seite sein kannst

Was droht, wenn ich kein Opt-In Cookie Banner habe?

Es werden bereits heute erste Abmahnungen versendet wegen des Vorwurfs des Datenschutzverstoßes wegen des unzulässigen setzen von Cookies. Dabei wird die Abgabe einer Unterlassungserklärung und Schadensersatz gefordert. An diesem Punkt ist anwaltliche Hilfe anzuraten, um nicht in weitere rechtliche Fallen zu tippen.

Idee

Fazit – Die Besten WordPress Cookie Plugins

Ich hoffe mein Vergleich über die besten WordPress Cookie Plugins hat Dir gefallen und Du konntest etwas Inspiration herausziehen, bei Deiner Entscheidung, welches Tool Du verwenden willst.

Alle vorgestellten WordPress Cookie Plugins unterscheiden sich teilweise stark voneinander. Gemeinsam ist allen, dass sie die Möglichkeit bieten, ein Cookie-Opt-in-Banner zu gestalten, um den rechtlichen Ansprüchen zu genügen. Für welches Plugin Du Dich letztendlich entscheidest, hängt vor allem von Deinen jeweiligen Anforderungen ab und davon, wieviel Du investieren willst für Deine Rechtssicherheit.

Meine Empfehlung ist der Real Cookie Banner*. Damit machst Du alles richtig. Zudem verfügt er über ein tolles Preis-/Leistungsverhältnis.

Real Cookie Banner

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